Gesangverein Unterhaun feierte die Einweihung

Neues Sängerheim in Eigenleistung

Die Protagonisten der gelungenen Umbauaktion: Bürgermeister Harald Preßmann, Günter Scholz, Siegmund Wilzer, Vorsitzender Frank Gernart, Winfried Zinn und Norbert Fraatz. Foto: nh

Unterhaun. Was auch in Zeiten knapper Kassen geht, hat der Gesangverein Unterhaun bei der Einrichtung seines neuen Clubraumes, der sogenannten „Sängerstube“, gezeigt. Nach nur etwa einjähriger Bauzeit konnte das neue Vereinsdomizil der Sänger im gemeindeeigenen Haus in Unterhaun jetzt seiner Bestimmung übergeben werden.

Als im Herbst 2012 das Vereinslokal „Sandlos“ nicht mehr zur Verfügung stand, hatte Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann den Sängern zunächst die kurzfristige Nutzung des Bürgerhauses Unterhaun angeboten – und langfristig einen als Lager dienenden Raum im gemeindeeigenen Haus am Weihersgrund 1 a, mit der Prämisse, dass der Gesangverein den erforderlichen Innenausbau selbst zu stemmen hatte.

In eigener Regie

Der Ausbau begann schließlich im Dezember 2012 weitestgehend in eigener Regie mit großzügiger materieller und finanzieller Unterstützung der Gemeinde sowie zahlreichen Sach- und Geldspenden der Mitglieder. Viele fleißige Hände haben es in über 1200 freiwilligen Arbeitsstunden geschafft, den ehemaligen Lagerraum in einen zweckmäßigen, schmucken Clubraum umzubauen, in dem fortan die Übungsabende und Chorproben des Gemischten Chores und des Shanty-Chores stattfinden können.

Zur offiziellen Einweihung konnte der Vereinsvorsitzende Frank Gernart neben zahlreichen Vereinsmitgliedern und Gästen aus Nah und Fern auch Bürgermeister Preßmann, Pfarrer Staus und eine Abordnung der Haunecker Landfrauen begrüßen.

In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Frank Gernart im Namen des Vereins noch einmal bei allen Beteiligten. Exemplarisch für alle Helfer überreichte Gernart dem verantwortlichen Leiter des Umbauprojektes, Winfried Zinn, zudem eine große Orchidee sowie den tüchtigen Vereinsmitgliedern Norbert Fraatz und Siegmund Wilzer ein hochprozentiges Präsent in flüssiger Form.

Die drei Hauptakteure haben zusammen immerhin mehr als 600 Stunden für den Verein erbracht. (red/nm)

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