Jetzt erstmals Fachoberschule für Sozialwesen

Neuer Schulzweig am Lietz-Internat

Haunetal. Einen neuen Schulzweig bietet das Lietz-Internat Hohenwehrda ab dem Schuljahr 2015/16 an. Mit der „Fachoberschule Sozialwesen“ reagiert die Hermann-Lietz-Schule auf den demographischen Wandel und den steigenden Fachkräftemangel in Deutschland: Gerade im sozialpädagogischen Bereich wird aktuell mehr denn je gut ausgebildetes Personal benötigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Die Zukunftsperspektiven in sozialen Berufen seien vielfältig und könnten in lukrative Anstellungen münden.

Die Jugendlichen erlangen nach ihrer dreijährigen schulischen Ausbildung das Fachabitur. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, den Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ und danach einen Masterstudiengang zu absolvieren. Die schwerpunktübergreifenden Fächer wie Deutsch, Englisch oder Mathematik sorgen für fundiertes Basiswissen. Daneben stehen fachspezifische Inhalte wie beispielsweise Soziale Arbeit, Kommunikation oder Sozialisation als vielschichtiges Spannungsfeld im Fokus.

In der 11. Klasse absolvieren die Schülerinnen und Schüler ein einjähriges Praktikum. Dabei erhalten die Jugendlichen neben dem theoretischen Unterricht dreimal in der Woche Einblick in die Organisation sozialer Einrichtungen. Die Zugangsvoraussetzungen für den Besuch der Fachoberschule sind: Ein Realschulabschluss, die Versetzung in die gymnasiale Oberstufe, der Abschluss der Zweijährigen Berufsfachschule oder eine abgeschlossene einjährige Berufsausbildung. (red/zac)

www.internat-hohenwehrda.de

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