Feuerwehr Neukirchen hat Gerätschaften erhalten, um Verletzte aus Autos zu befreien

Neuer Rettungssatz für Haunetal

Über einen neuen Rettungssatz freut sich die Feuerwehr Neukirchen. Übergeben wurde dieser beim Grillfest unter anderem von Bürgermeister Stefan Euler (Zweiter von links). Foto: nh

Neukirchen. Lang sei in den gemeindlichen Gremien für einen neuen Rettungssatz gekämpft worden, da der noch bis vor kurzen im Einsatz befindliche Rettungssatz, der Feuerwehr Neukirchen mittlerweile in die Jahre gekommen war. Jetzt sind die neuen Gerätschaften da, mit denen zum Beispiel nach Unfällen Verletzte aus Autos befreit werden können.

Grünes Licht der Gremien

Der alte Rettungssatz hatte nicht mehr den Anforderungen entsprochen, um die heutigen verstärkten Fahrzeugkarosserien zu schneiden. Lange waren im Voraus die Voraussetzungen abgesteckt und Geräte getestet worden. Im Anschluss wurde schließlich ein passendes zukunftsgerechtes Konzept erstellt. „Ein großer Dank geht an die gemeindlichen Gremien, die dieser nicht gerade kostengünstigen Investition doch noch grrünes Licht gegeben haben“, teilt Bernd Schaumburg mit, der bei der Feuerwehr Neukirchen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Die vielbefahrene Bundesstraße 27 sowie alle anderen Straßen im Haunetal seien nun ein großes Stück sicherer.

Auch der Raiffeisenbank Haunetal und dem Neukirchner Transportunternehmen Manns gelte besonderer Dank, von ihnen wurde die noch notwendige Rettungssäge gestiftet. Die Gerätschaften wurden im feierlichen Rahmen beim Grillfestes der Feuerwehr Neukirchen durch Bürgermeister Stefan Euler und den Vorstand der Raiffeisenbank Haunetal, Heinrich Heimroth, sowie Matthias Manns (Inhaber der Firma Manns Transporte) übergeben.

Zudem standen an diesem Abend zahlreiche Ehrungen auf dem Programm.

Für 50-ährige Vereinszugehörigkeit in der Feuerwehr Neukirchen wurde Franz Klein ausgezeichnet, seit 40 Jahren sind Gerhard Kolbe, Hans Eigenbrod, Hans Lindner, Hans Quanz, Hilmar Schulz, Karl-Heinz Huff, Manfred Brandau, Manfred Kümpel, Rudolf Kümpel und Erna Rubke dabei. (red/nm)

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