Kulturstaatssekretär Lösel begrüßte auf Burg Fürsteneck weitere zehn Bildungsanstalten

Neue Kulturschulen am Start

Fürsteneck. Das historische Ambiente der Akademie Burg Fürsteneck in Eiterfeld bildete den festlichen Rahmen, als Kultusstaatssekretär Dr. Manuel Lösel die zehn neuen Kulturschulen der dritten Staffel begrüßte: „Wir freuen uns sehr über Ihre Entscheidung, Ihre bisherigen Aktivitäten im Bereich der kulturellen Bildung unter dem Dach der Kulturschulen zu vereinen und dabei weitere Impulse zu empfangen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kultursministerium.

Lösel bedankte sich bei der Gelegenheit auch bei Dr. Tobias Diemer, Bereichsleiter Bildung der Stiftung Mercator, für die wegweisende Kooperation zur Stärkung der Kulturellen Bildung im Schulsystem des Landes.

Staatssekretär Lösel lobte die ausgezeichneten Leistungen der ebenfalls anwesenden elf Kulturschulen der ersten und zweiten Staffel, darunter die Konrad-Duden-Schule in Bad Hersfeld. für die Mitarbeit in der Schulentwicklungsmaßnahme, die seit 2008 hessische Akzente in der Kulturellen Bildung setzt. Diese elf zertifizierten Kulturschulen werden den vom Projektbüro Kulturelle Bildung im Hessischen Kultusministerium, der Akademie Burg Fürsteneck und der Führungsakademie begleiteten Entwicklungsprozess der dritten Staffel ebenfalls unterstützen.

In Live-Vorträgen präsentierten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte den anwesenden Kooperationspartnern und Vertretern der Wissenschaft, dass kulturelle Praxis und sinnliches Lernen als Basis einer zeitgemäßen Allgemeinbildung und als kraftvoller Motor von Schulentwicklung im gesamten Lern- und Schulalltag anzusehen sind. Das Kulturschul-Motto: „Eine Kunst für jedes Kind“ zielt auf eine Vielfalt und Kontinuität der künstlerischen Angebote. Basiswissen und Wahlangebote werden in einem Curriculum der jeweiligen Kulturschule fest verankert. Dadurch sollen die vielfältigen kreativen Potenziale aller Schüler entdeckt und gefördert werden. Zudem sollen innovative Impulse des Kollegiums, der Elternschaft, der Kulturinstitutionen in der Umgebung sowie verschiedener Künstler in der gemeinsamen Arbeit zusammengeführt werden. (red/zac)

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