Regionale Sicht auf die deutsche Teilung

Neue Ausstellung auf Point Alpha

Rasdorf. 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Kalten Krieges beschäftigt sich eine neue Dauerausstellung in der Gedenkstätte Point Alpha mit der deutschen Teilung aus regionaler Sicht. Eröffnet wird die Ausstellung am morgigen Mittwoch, 26. März, von der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und dem Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer.

Speziell für junge Besucher soll die Geschichte der deutschen Teilung vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der globalen Konfrontation der militärischen Blöcke aufgearbeitet werden. Die Ausstellung widmet sich unter anderem den möglichen militärischen Szenarien in der Region, dem sogenannten „Eisernen Vorhang“, dem Grenzregime der DDR und dessen Entwicklung sowie dem Leben an und mit der Grenze. Zwischen dem denkmalgeschützten amerikanischen Beobachtungsstützpunkt „Point Alpha“ auf hessischer Seite und dem thüringischen „Haus auf der Grenze“ können Besucher das 100 000 Quadratmeter große Gedenkstättengelände erkunden.

Das „Haus auf der Grenze“ zwischen Rasdorf und Geisa ist im März täglich von 10 bis 17 Uhr und ab April bis Oktober von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Für Schulklassen werden auf Point Alpha spezielle Führungen angeboten. (red/kai)

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