Zahlreiche Gäste erleben gelungenes Lichtbergfest des Orchester-Vereins Eiterfeld

Musik und Religion

Gottesdienst und Musik: Viele Gäste kamen zum Lichtbergfest des Orchester-Vereins Eiterfeld. Foto: nh

Eiterfeld. An Beliebtheit ist das Lichtbergfest des Orchester-Vereins Eiterfeld (OVE) kaum zu überbieten. Trotz unklarer Wetterlage hatten sich alle Plätze gefüllt, um den ersten Gottesdienst im Steinbruch am Lichtberg zu feiern. Überrascht worden waren die Zuhörer schon vor dem Gottesdienst durch festliche Klänge von der Felswand.

Da immer noch Gäste vom eigens organisierten Pendelverkehr herangebracht wurden, verzögerte sich der Gottesdienstbeginn um 15 Minuten, bevor dann mit einer feierlichen Einzugsmelodie die Eucharistiefeier begann. Eine Gruppe Jugendlicher brachte mit dem Anspiel „Das kleine Lob“ das Thema des Festgottesdienstes auf den Punkt: Lob und Dank – ist das noch unser Alltag? In vielen besonders ausgewählten Texten, ergänzt durch meditative Instrumentalstücke, wurde die Grundhaltung „Lob und Dank“ mitten im Steinbruch des Lichtbergkegels überzeugend vermittelt. Mit eindrucksvollen Worten fragte Pfarrer Blümel in seiner Ansprache: „Wer von Euch hat heute Morgen schon Gott gelobt?“

Trotz zunächst leichten Nieselregens hatten die vielen Gäste Zeit und Lust, nach dem Gottesdienst mit den Musikern ein einmalig schönes Lichtbergfest zu feiern. Aus einer reichhaltigen Speisekarte konnten sich alle nach Wunsch sättigen, um dann den vielen musikalischen Angeboten zu lauschen: einem gekonnten Musikvortrag der OVE-Teenys, der Tonica Mackenzell mit traditionellen und modernen Rhythmen und schließlich dem Orchester-Verein Eiterfeld. Besondere Aufmerksamkeit schenkte der Vorstandssprecher den OVE-Teenys mit ihrem Übungsleiter Frank Herr für ihr zehnjähriges Bestehen.

Großen Andrang hatte die OVE-Kuchentheke zu bewältigen, während den Kindern von den Jugendwarten und jüngeren Vereinsmitgliedern aus einem Spielemobil unter anderem mit Bewegungsspielen der Nachmittag verkürzt wurde. (red/nm)

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