Wahlanalyse: Heiko Hummel als Neuling nach oben gewählt

Kurt Modenbach hat in Hauneck die Nase vorn

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Hauneck. Wen wollen die Haunecker in der Gemeindevertretung sehen? Nicht allzu viele Überraschungen gibt es bei der Sitzzuteilung nach dem Auszählen aller Stimmen. Durchaus interessant ist aber zum Beispiel das gute Abschneiden von Heiko Hummel, der mit 1031 Stimmen von Platz zehn auf der SPD-Kandidatenliste auf Rang zwei gewählt wurde.

Platz eins behielt mit 1126 Stimmen Spitzenkandidatin Gudrun Strube.

Kommunalpolitisch war Hummel bislang noch nicht aktiv, er ist auch kein Mitglied bei der SPD. Der Polizist ist vielen Bürgern aber sicher auch als Vorsitzender des SV Unterhaun gut bekannt. Hummel selbst gab sich auf Nachfrage ebenfalls überrascht ob seines guten Abschneidens bei der Kommunalwahl. „Ich freue mich und werde mich in welcher Form auch immer engagieren“, erklärte er. Weiter wollte er sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht äußern. Auf der FWG-Liste machte Kfz-Meister Kurt Modenbach mit immerhin 1409 Stimmen – erneut den meisten überhaupt – einen Sprung von Platz sieben auf Platz eins. Er hat damit auch 464 Stimmen mehr als Hartmut Nuhn auf Rang zwei. Modenbach gehört seit 2001 der Gemeindevertretung an. Spitzenkandidat Timo Käsmann, der erst seit vier Jahren in Hauneck lebt und sich nun ebenfalls erstmals kommunalpolitisch engagieren möchte, rutschte mit 893 Stimmen auf Platz drei.

Plätze getauscht

Keine großen Überraschungen gibt es bei der CDU. Dort haben sozusagen Spitzenkandidat Rolf Döring und der auf Platz drei auf der Kandidatenliste platzierte Arno Seegebarth die Ränge getauscht. Mit 973 Stimmen rückte Seegebarth an die erste Stelle, Döring fiel mit 784 Stimmen auf Platz drei.

Wie die Besetzung des Haunecker Gemeindeparlaments und des Gemeindevorstands letzlich ausfallen wird, wird dann spätestens nach der konstituierenden Sitzung im April feststehen. Aktuell stehen bei allen Parteien und Gruppierungen die Beratungen an. (nm)

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