Jahreskonzert der Lichtbergschule Eiterfeld bot ein breites Musikspektrum

Mehr als nur Schülermusik

Beste Stimmung herrschte beim traditionellen Jahreskonzert der Lichtbergschule. Foto: Karl-Heinz Burkhardt

Eiterfeld. Einen „Querschnitt durch das breite musikalische Angebot der Lichtbergschule“ kündigte Schulleiter Helmuth Herbst in der Sporthalle der Gesamtschule zu Beginn des Jahreskonzerts an. Von Titeln aus den 70er Jahren, über Ausschnitte verschiedener Musicals, bis hin zur Soloeinlage mit Xylophon, jagte an diesem Abend ein Highlight das nächste.

Den Anfang machten die Nachwuchsgruppen des Früh- und Vororchesters, welche die Zuschauer gekonnt auf das anstehende Programm einstimmten. Dabei besteht das Frühorchester aus Grundschülern der vierten Klasse, die dadurch bereits frühzeitig gefördert werden, bevor sie nach dem Wechsel auf die Lichtbergschule in das Vororchester wechseln. Möglich macht dies eine Kooperation mit der Grundschule Eiterfeld.

Solo auf Xylophon

Beide Gruppen zeigten dabei ihr bereits angeeignetes Können. So ließ etwa das Vororchester mit „Man in the mirror“ kurzzeitig den „King of Pop“ wieder auferstehen. Auf den Auftritt der Kleinen folgte das symphonische Blasorchester, welches ein breites, musikalisches Repertoire mitbrachte. Mit mehreren Titeln der US-amerikanischen Band „Earth, Wind & Fire“ versetzte man das Publikum zurück in die 70er und hatte zudem noch weitere Besonderheiten im Programm. Ausgestattet mit zwei Xylophonen legten die beiden Musiker Florian Wehner und Pascal Fischer ein ungewöhnliches Solo hin, wofür sie von den Zuhörern reichlich Applaus erhielten.

Die Solisten Ayleen Gesang und Steffen Dargatz präsentierten zudem als Kaiserpaar Elisabeth und Franz einen Teil aus dem Musical „Elisabeth“. Außerdem trat Schüler Emmanuel Höfer ebenfalls alleine mit dem „Bulldoglied“ auf die Bühne, bevor es zum eigentlichen Höhepunkt des traditionellen Konzertes kam, dem Auftritt der Big Band der Lichtbergschule. Mit herausragenden musikalischen Leistungen, einer gekonnten Auswahl an Liedern, sowie bemerkenswerten Pyrotechnik- und Lichteffekten, begeisterte das Ensemble um Dirigent Winfried Möller das Publikum. Die Stücke der Big Band reichten von Klassikern von Lionel Richie und Sister Sledge, bis hin zu Aktuellem von Peter Fox oder Bruno Mars und ließen einen schnell vergessen, dass man sich bei einem Schulkonzert befand.

Regionales Musical

Beim Auftritt der Big Band gab es zudem eine Kostprobe des regionalen Musicals „Alles für Fulda“, welches gut ankam. Bemerkenswert: Auch ehemalige Lichtbergschüler wirkten mit.

Von Markus Kubiak

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