Martina Allmeroth-Akien koordiniert das Mehrgenerationenhaus Haunetal

Ist noch in der Einarbeitungsphase, hat aber schon viele Ideen: Martina Allmeroth-Akien ist die neue Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Haunetal. Ihr Büro hat sie im Dorfgemeinschaftshaus in Rhina (im Hintergrund). Foto: Maaz

Rhina. Sie ist studierte Sozialpädagogin, hat auf Tobago in der Karibik gelebt und am Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg die Sozialberatung geleitet: Seit 1. April ist Martina Allmeroth-Akien nun Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Haunetal.

Noch befindet sich die 48-Jährige aus Rotenburg-Schwarzenhasel in der Einarbeitungs- und Kennenlernphase, doch Ideen sind schon reichlich vorhanden. „Ich habe schon 1000 Themen im Kopf, muss aber erstmal ankommen und mir einen Überblick über die Dörfer, die Menschen und die bestehenden Angebote verschaffen“, sagt Allmeroth-Akien, der die Abwechslung und die Kreativität bei der Arbeit mit Kindern wie Senioren gefällt.

Wegbegleiterin

„Die Generationen zusammenzubringen, das ist eine tolle Aufgabe“, findet sie. Auch die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen und die Möglichkeit, Wegbegleiterin in verschiedenen Lebensphasen zu sein, reizen sie.

Die halbe Stelle der Koordinatorin hatte von der Marktgemeinde relativ kurzfristig neu besetzt werden müssen, nachdem die bisherige Leiterin Ellen Bittorf nach knapp zwei Jahren in die Wirtschaft zurückkehren wollte. Für Allmeroth-Akien ein passender Zufall, denn die 48-Jährige war nach einem beruflichen Kurzausflug nach Baunatal seit kurzem arbeitslos.

Von der Krabbelgruppe bis zum Essen auf Rädern: Das bestehende Angebot des MGH, das seit vergangenem Jahr auch gefördertes Familienzentrum ist, bleibt zunächst bestehen. Die neue Koordinatorin hat aber auch schon neue Pläne. Zum Beispiel würde sie die Themen Gesundheit und Prävention gerne verstärkt einbeziehen. Zurzeit sei sie dabei, eine Vortragsreihe zusammenzustellen, bei der es um Informationen zu Themen wie Heimfinanzierung, Vorsorgevollmachten oder Pflegeversicherung geht. „Dafür kann ich viele Kontakte aus meiner Zeit am HKZ nutzen“, sagt die überzeugte Netzwerkerin.

Bekannter machen

Bei allen Angeboten sei es aber natürlich wichtig, auch den Interessen der Menschen entgegenzukommen und das Mehrgenerationenhaus in der Marktgemeinde generell noch bekannter zu machen.

Gesucht werden derzeit noch ehrenamtliche Trainer, um das Senioren-Internetcafé fortzuführen. „Es geht um Unterstützung im alltäglichen Umgang mit Computer und Internet, wir brauchen keine IT-Spezialisten“, erklärt Allmeroth-Akien. Zurzeit ist die 48-Jährige dienstags und mittwochs von 8 bis 16.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Rhina zu erreichen sowie donnerstags nach Vereinbarung.

Allmeroth-Akiens Vertrag läuft zunächst nur bis Ende 2016, da ab 2017 eine neue Förderperiode für Mehrgenerationenhäuser in Deutschland beginnt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heidrich hatte allerdings kürzlich schon erneute Bundesmittel in Aussicht gestellt (wir berichteten).

Kontakt und Infos: Telefon 06673/9180870, Mobil 0176/56909302, E-Mail mehrgenerationenhaus@haunetal. de, Internet www.mehrgenerationenhaus-haunetal.de

Kommentare