Tag der Nachhaltigkeit in der Hermann-Lietz-Schule Hohenwerda

Kochen und experimentieren

Schüler der Hermann-Lietz-Schule Hohenwehrda experimentieren am Tag der Nachhaltigkeit mit Wasserstoff. Foto: nh

Hohenwehrda. Lavendelsäckchen nähen, Gemüse aus dem Schulgarten verarbeiten oder chemische Versuche mit Wasserstoff wagen: Das waren nur einige der vielfältigen Aktivitäten, die sich die Pädagogen und Schüler der Hermann-Lietz-Schule Schloss Hohenwehrda anlässlich des hessischen Tags der Nachhaltigkeit hatten einfallen lassen.

An insgesamt 13 Stationen konnten sich alle Internatsschüler einen ganzen Tag lang zu den Themen Gesundheit, Umwelt und Energie informieren und selbst aktiv werden.

So wurden beispielsweise an einer der Stationen kleine Säckchen aus ausgedienten Vorhängen genäht und mit Lavendel aus dem Schulgarten gefüllt. Um Wärmeverluste in geschlossenen Räumen einzudämmen, wurden sogenannte Zugluftstopprollen genäht. Gefüllt wurden die Rollen mit Wolle, die von den Schafen stammt, die auf dem Gelände der Schule leben. Zum Mittagessen durften sich die Schüler über Kartoffel-Lauch-Gerichte freuen.

Das Gemüse hatten sie zuvor eigenhändig im Schulgarten geerntet. Die selbstgepflückten Äpfel der Streuobstwiese wurden zu einer naheliegenden Mosterei gebracht, um frischen Apfelsaft keltern zu lassen. An der Sportstation stellten die Jungen und Mädchen fest, wie lange es dauern kann, einen Hamburger alleine durch Laufen abzutrainieren.

Im Chemiesaal standen Experimente mit Wasserstoff auf dem Programm, um die Erzeugung und Nutzung eingehend zu untersuchen. (red/nm)

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