Straßenneubenennung in Oberstoppel vertagt – Kita-Gebühren steigen ab September

Keine weiteren Gärten

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Die Kita-Gebühren steigen.

Neukirchen. Ein bisschen tiefer in die Tasche greifen müssen die Eltern, die ihre Kinder in der gemeindlichen Kindertagesstätte betreuen lassen, ab 1. September. Für die über Dreijährigen erhöhen sich die Gebühren um zehn Euro pro Monat, für die unter drei Jahre alten Kinder steigen die Kosten für die verschiedenen Angebote um 25 Euro pro Monat.

Somit betragen zum Beispiel die Gebühren für die Halbtagsbetreuung des ersten Ü-3-Kindes künftig 95 statt 85 Euro, die ganztägige Betreuung kostet 130 statt bisher 120 Euro. Die Betreuung eines unter dreijährigen Kindes kostet halbtags ab September 120 Euro oder ganztags 155 Euro für das erste angemeldete Kind in der Kita.

Dieser Satzungsänderung stimmten die Haunetaler Gemeindevertreter in ihrer Sitzung am Dienstagabend in Neukirchen einstimmig zu. Jürgen Leimert (SPD) hatte zuvor die seiner Meinung nach gute Arbeit in der Kita gelobt und die „maßvolle Anhebung“ als gerechtfertigt bezeichnet. Haunetal bewege sich bei den Kita-Gebühren immer noch im unteren Bereich.

Hintergrund der Änderung ist die am 1. April erfolgte Gebührenerhöhung auf 110 Euro bei den „Kirchenmäusen“, denn grundsätzlich sollen die Gebühren beider Einrichtungen übereinstimmen, um keine Konkurrenz aufzubauen. Die Kirchenmäuse wiederum sollen nun aufgefordert werden, wieder nachzuziehen, heißt es aus der Verwaltung.

Vertagt wurde der Beschluss über eine Straßenneubenennung im Oberstoppeler Neubaugebiet. „In den Gärten“ lautete der vom Ortsbeirat sowie vom Gemeindevorstand empfohlene Name. Renate Frauenfelder (FWG) äußerte jedoch Bedenken, weil es in Wehrda bereits die Straße „Über den Gärten“ und in Stärklos zudem „An den Gärten“ gibt. Da seien Verwechslungen wahrscheinlich, wie es schon jetzt mit der Wetzloser Straße und dem Wetzloser Weg andauernd passiere. Sie schlug vor, den Ortsbeirat und die Bürger noch einmal Ideen sammeln zu lassen, sie selbst habe auch welche ... Dem schlossen sich schließlich fast alle anderen Gemeindevertreter an, drei enthielten sich.

Über mögliche Mehrkosten im Bereich des Finanzhaushalts informierte Bürgermeister Gerd Lang die Parlamentarier. Der Rohbau für den geplanten, neuen und umstrittenen Hochbehälter in Neukirchen war zuletzt mit rund 405 000 Euro veranschlagt worden. Der günstigste Bieter verlange aber nun fast 496 000 Euro. Das Thema soll ebenfalls in der nächsten Sitzung behandelt werden.

Von Nadine Maaz

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