Führung des Heimatvereins mit guter Resonanz – Ortspläne und Literatur

Die jüdische Vergangenheit von Rhina gemeinsam entdeckt

Das jüdische Rhina war Thema einer Führung des Heimatvereins mit Kurt Bolender (nicht im Bild). Foto: nh

Rhina. Ein gutes Dutzend Interessierter hatte sich am Wochenende vor der alten Gärtnerei in Rhina zu einer Ortsbegehung der besonderen Art versammelt. Kurt Bolender vom Heimatverein Rhina hatte sich gut vorbereitet und berichtete anschaulich über das ehemalige Miteinander jüdischer und christlicher Bewohner im Ort.

In Rhina standen die Häuser zum Teil dicht an dicht, gemischt bewohnt und in gut gehender Nachbarschaft. Viele großformatige Fotos zeigten die alten Häuser und deren ehemalige Bewohner, auch teilweise in ihrer späteren zweiten Heimat in Israel oder Amerika. Die Angaben zur Kinderzahl der Familien und auch die Liste der ausgeübten Berufe und Handwerke beeindruckte. Heute werde Rhina von vielen eher als Wohnort, denn als ein Arbeitsort erlebt. Ergänzt durch Erzählungen aus der Erinnerung der Teilnehmer war es eine lebhafte Führung. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Zum Schluss wurden im Dorftreff im Dorfgemeinschaftshaus Rhina noch ausgehängte Ortspläne und ausgelegte Literatur besichtigt.

Die gute Resonanz auf die Führung lässt auf eine Wiederholung hoffen, teilt die Vorsitzende des Heimatvereins, Katrin Reusch-Landsmann, mit. (red/nm)

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