Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hauneck

Hoffen auf den Nachwuchs

Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung der Freiwiligen Feuewehr Hauneck: Silbernes Brandschutzzeichen: Holger Schorn. Goldenes Brandschutzzeichen: H.G. Hofmann, Hartmut Nuhn, Reinhold Otter, Dieter Rehbein, Burkhardt Schott. 25 Jahre Feuerwehr Verein: Heinrich Holl, Manuela Gernart, Thomas Keiner, Karsten Kranz. 40 Jahre Feuerwehr Verein: Uwe Lotz, Heiko Hartwig, Dieter Rehbein, H.J. Nieding, Reinhold Otter, Bernd Eidam, Burkhardt Schott, Hans Georg Hofmann. 50 Jahre Feuerwehr Verein: Karl Schott, Klaus Peter Rüger, Herbert Glebe, Gerhard Hühn. Anerkennungsprämie: 40 Jahre: Burkhardt Schott, Dieter Rehbein, Reinhold Otter. 20 Jahre: Thomas Bodenbender, Martin Weiss, Markus Rüger. Zehn Jahre: Christian Otto, Dirk Burkhardt. Foto: Ellenberger

Unterhaun. Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung sind jetzt die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Hauneck zusammen gekommen. Es fanden sich mit 77 knapp die Hälfte der aktiven Feuerwehrmitglieder Haunecks im Dorfgemeinschaftshaus Unterhaun ein.

„Die Demokratie lebt vom Ehrenamt“ zitierte Bürgermeister Harald Pressmann den ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss und lobte Vielzahl und Qualität der Einsätze der Haunecker Wehren. Dabei bekräftigte er, dass die Gemeinde auch weiterhin die notwendigen Mittel für die Ausstattung der Feuerwehr bereitstellen werde und sagte auch der kürzlich gegründeten Bambinifeuerwehr Unterstützung zu.

Willkür der Natur

Mit 20 Einsätzen mussten die Wehren 2013 acht Mal öfter ausrücken als im Jahr zuvor. Man müsse sich nun wohl häufiger auf die Willkür der Natur einstellen, gab Gemeindebrandinspektor Stefan Rüger zu bedenken. Mit Ausblick auf den Nachwuchs der Bambinis sei er positiv gestimmt, sagte Rüger, auch wenn 2013 der aktive Dienst lediglich zwei Kameraden an Zuwachs verzeichne. Vereine und Feuerwehren hätten es zunehmend schwerer Mitglieder zu gewinnen. „Ich kann nur hoffen, dass unsere Gesellschaft den Wert der Vereine und Verbände bald wieder erkennt“, meinte Rüger. Er betonte auch noch einmal die Wichtigkeit von Rauchmeldern, die ab Ende des Jahres in allen Häusern und Wohnungen Pflicht würden.

Alle Redner nutzen die Gelegenheit, außerdem um verdienten Mitglieder ihren Dank auszusprechen. Nach dem Bericht von Kassierer, Kassenprüfer und Gemeindejugendfeuerwehrwartin wurde der Vorstand entlastet und die diesjährigen Kassenprüfer wurden bestimmt. Neben anschließenden Ernennungen und Beförderungen kam es auch zu Ehrungen. Zu diesem Anlass erhielten sechs das silberne oder goldene Brandschutzehrenzeichen sowie 16 eine Ehrung für 25, 40 oder 50 Jahre Mitgliedsschaft. Einige bekamen außerdem eine Anerkennungsprämie überreicht. (red)

Von Caroline Ellenberger

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