Schüler der Astrid-Lindgren-Schule dürfen endlich auf dem neuen Spielgerät turnen

Da hilft kein Gong mehr

Die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule sind begeistert von dem neuen Klettergerät. Da wird auch schnell mal der Gong, der das Ende der Pause signalisiert, überhört. Schülerin Elisa Schneider darf das Absperrband zerschneiden. Fotos: Ladwig

Hauneck. Die Schüler der Astrid-Lindgren-Schule in Unterhaun freuen sich über ein neues Spielgerät. Schulleiterin Nicole Schröder erzählte, dass die Schule nach jahrelangem Planen und Sparen leider noch lange nicht einen entsprechenden Betrag zusammen hatte, um ihren Schülern das neue Klettergerät zu ermöglichen. Nach einigem Überlegen entschied sie sich dazu, bei Firmen und Vereinen im Kreis Hersfeld-Rotenburg um Unterstützung zu bitten.

Die Mersino GmbH, die Sparkasse, die Raiffeisenbank, Eichlers Dorfladen, Getränke Barthel, 24plus Systemverkehre und ein Herz für Kinder, der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule und die Gemeinde Hauneck ermöglichten durch ihre Spenden und ihre Hilfe den Bau des Klettergeräts. Auch die Ortsvorsteherin von Fischbach, Anke Kraft, sammelte Spenden für die Astrid-Lindgren-Schule bei der 750 Jahrfeier des Dorfs.

Ende Januar konnte dank der Vorarbeiten des Bürgermeisters Harald Preßmann schließlich das Baggern beginnen, sodass der Bau wie geplant im März fertig wurde. Die Kosten allein für das Gerät und den Aufbau beliefen sich auf ungefähr 10 000 Euro, ohne den Fallschutz, der vom Kreis ermöglicht wurde. Die Schüler waren gar nicht aufzuhalten, als das Geburtstagskind Elisa Schneider, traditionell mit einer Schere, das Absperrband durchschnitt. „Als der Bau abgeschlossen war und auch die Sonne schien fiel es schwer, die Schüler noch bis zur Einweihung warten zu lassen“, erzählte Nicole Schröder. „Daher haben sie auch schon vor der Einweihung das neue Klettergerät einmal ausprobieren dürfen“. Es dürfte jetzt immer eine Weile dauern bis die Kinder wieder freiwillig aus der Pause in ihre Klassen gehen. (sla)

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