Freiwillige Feuerwehr Eiterfeld wurde 30-mal alarmiert – Satzung überarbeitet

Heimeroth bleibt Chef

Schlagkräftig: KFW-Verbandsvorsitzender Lothar Mihm (vorne von rechts), Vorsitzender Stephan Heimerich und Bürgermeister Hermann-Josef Scheich beglückwünschten den neuen Vorstand, nahmen Ehrungen und Beförderungen vor. Foto: Burkhardt

Eiterfeld. Stephan Heimeroth bleibt Chef der Freiwilligen Feuerwehr Eiterfeld. Er wurde wie alle anderen Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt. Die Vorstandswahlen und Satzungsänderungen bestimmten die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, die derzeit 187 Mitglieder hat, davon 31 Aktive.

Heimeroth gab als erster Vorsitzender und Wehrführer außerdem einen ausführlichen Einsatz- und Ausbildungsbericht. 30 Alarmierungen – elf Brandeinsätze, 15 Hilfeleistungseinsätze sowie vier Alarmierungen von Brandmeldeanlagen – und vier Brandsicherheitsdienste arbeitete diese 2012 ab. Zusätzlich wurden 349 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit geleistet.

Schwerer Verkehrsunfall

Heimeroth hob besonders den Brandeinsatz bei der Biogasanlage in Soisdorf, die technische Hilfeleistung bei einem aufgerissenen Tank im Industriegebiet und einen schweren Verkehrsunfall in Buchenau hervor.

Der Ausbildungsstand der Einsatzabteilung ist nach wie vor hoch, sagte Heimeroth. Dies zeichne sich auch durch die hohe Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung aus.

Insgesamt hätten die Kameraden und Kameradinnen 2300 Stunden zum Wohle der Bürger geleistet.

Erfolgreich bei Wettbewerb

Bei den Wettbewerben war die Wehr erneut erfolgreich. Beim Kreisentscheid wurde eine Goldplatzierung erreicht und beim Gemeindefeuerwehrtag in Leibolz wurde der Gemeinde-Pokal verteidigt.

Jugendwartin Isabel Reuter berichtete von den zahlreichen Jugendfeuerwehraktivitäten. Beim Gemeindefeuerwehrtag in Leibolz erreichten die Jugendlichen den dritten Platz.

Im vergangenen Jahr hatte der Vorstand auch die Vereinssatzung überarbeitet. Neben formalen Aspekten wurde der Vorstand neu gegliedert. Die neue Satzung wurde nun einstimmig angenommen.

Eric Hohmann wurde zum Feuerwehrmannanwärter befördert, Gabriel Trabert zum Löschmeister und Stefan Hildenbrand zum Oberlöschmeister. Mit Einsätzen, Brandschutzdiensten und Übungsdiensten trafen sich die Eiterfelder im abgelaufenen Jahr 57-mal. Für die eifrigste Teilnahme erhielten Jürgen Engel, Kevin Hohmann, Michael Trabert und Christian Jordan ein Präsent.

Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Roland Wanke vom Verbandsvorsitzenden Lothar Mihm geehrt, für 25 Mitgliedschaft im Verein Volker Hilpert und Willi Göllmann.

Mihm selbst erhielt 250 Euro für die Aktion Hünfelder Sorgenkinder. Das Geld stammt aus einer Sammelaktion während der Vereinsfahrt nach Amsterdam und einer Spende der Leiter der Feuerwehren des Bezirks vier während eines Kameradschaftsabends.

Gute Organisation gelobt

Bürgermeister Hermann-Josef Scheich lobte die gute Organisation des Vereins und der Wehr. Er dankte allen Wehrleuten für ihr Engagement. Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Jugendarbeit, diese könne nicht hoch genug bewertet werden.

Für den 2. Juni ist ein „Tag der offenen Tür“ geplant. Hier soll das 80-jährige Bestehen der Wehr gemeinsam mit der Einweihung des in Kürze erwarteten neuen Einsatzleitwagens gefeiert werden. (red/nm)

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