Neues Bundesprogramm soll flexibler machen - Gemeinde sucht neue Leitung

MGH Haunetal wird weiter gefördert

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Haunetal. Das Mehrgenerationenhaus in Haunetal wird auch zukünftig aus Bundesmitteln finanziell unterstützt. Das teilt der heimische Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich (CDU) mit.

Im Anschluss an das bis Ende 2016 verlängerte Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II werde am 1. Januar 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern starten, das zunächst bis 2020 laufen soll. "Wir wollen die bisherigen Standorte und Trägerstrukturen möglichst umfassend erhalten, um Erfahrungswissen zu sichern“, so der CDU-Politiker.

Das neue Bundesprogramm ermögliche den Mehrgenerationenhäusern mehr Flexibilität in ihrer Arbeit. „Sie können ihre Angebote zukünftig noch besser an den jeweiligen Bedarfen vor Ort ausrichten und so die Wirkung der Mehrgenerationenhäuser in den Kommunen weiter stärken“, meint Heiderich.

„Neben der bisher erforderlichen Kofinanzierungszusage braucht es allerdings noch einen Beschluss der Gemeindevertretung. Dieser soll ein Bekenntnis zum Mehrgenerationenhaus sowie konzeptionelle Überlegungen beinhalten, wie das Mehrgenerationenhaus in die Planungen zur Bewältigung des demografischen Wandels einbezogen werden kann“, erläutert der Politiker.

Unverändert bleibe die Gesamtfördersumme je Haus von jährlich 40 000 Euro, welche sich wie bisher aus einem Bundeszuschuss in Höhe von 30 000 Euro und dem Kofinanzierungsanteil in Höhe von 10 000 Euro durch die Gemeinde zusammensetze. „Das neue Programm wird den Mehrgenerationenhäusern auch einen flexibleren Einsatz der Fördermittel als Personal- und/oder Sachkosten ermöglichen“, so Heiderich. Dies trägt dem Umstand Rechnung, dass die Mehrgenerationenhäuser Sachmittel in der Regel leichter anderweitig akquirieren können als Personalkosten.“

Zurzeit ist man in Haunetal auf der Suche nach einer Leitung für das MGH, weil die bisherige Koordinatorin die Gemeinde verlässt. (red/nm)

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