Teilnahme am Netzwerk im Kreis beschlossen

Hauneck will Energie sparen

+
ENERGIE-SPARSCHWEIN

Oberhaun. Ihr Interesse an der Teilnahme am geplanten Energieeffizienz-Netzwerk Hersfeld-Rotenburg haben die Haunecker Gemeindevetreter in ihrer Sitzung am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus in Oberhaun bekundet.

Das Netzwerk unter der Trägerschaft der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Stadt Bad Hersfeld mit ihrem Klimaschutzbeauftragten Gudio Spohr soll den teilnehmenden Kommunen mit Blick aufs Energie- und Kostensparen helfen. Im Zentrum steht die energietechnische Beratung. Die Beratung der Kommunen wird im ersten Jahr mit 70 Prozent der Kosten bezuschusst. Die Teilnehmer sollen sich untereinander austauschen und voneinander lernen.

Sieben sind interessiert

Sieben Kommunen haben laut Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann bereits ihr Interesse bekundet. Mindestens fünf müssten teilnehmen. Das Projekt würde zunächst über 18 Monate laufen.

Preßmann hält das Vorhaben für eine „gute Geschichte“. Er möchte zum Beispiel die Straßenbeleuchtung auf den Prüfstand stellen und Energiesparmöglichkeiten für die Verwaltung, den Bauhof, die DGHs und die Kindertagesstätte prüfen. Über ein solches Netzwerk erhofft sich der Verwaltungschef eine neutrale Beratung.

Einwände hatte Ernst-Georg Döll aus der SPD-Fraktion. Er bezweifelte, ob man dafür extra einen teuren Energieberater brauche. Die Entscheidung fiel am Ende trotzdem einstimmig. Auch der Haupt- und Finanzausschuss hatte seine uneingeschränkte Empfehlung dazu gegeben.

Kostenfreie Beratung

Ab 2016 sollen in der Haunecker Verwaltung übrigens auch kostenfreie Beratungstermine für die Bürger in Kooperation mit der Hessischen Energiespar-Aktion angeboten werden. Im Fokus stehen Möglichkeiten der Gebäudesanierung. Die ersten Termine werden noch bekannt gegeben.

Ein weiteres Thema der Sitzung war der Bericht des Bürgermeisters zum Haushalt mit Stichtag 25. September. Bis auf kleinere Abweichungen und Verschiebungen gebe es keine gravierenden Abweichungen vom Plan, so Preßmann. Für die Gemeindevertreter gab es ein umfangreiches Zahlenwerk zum Mitnehmen.

Wer dazu Fragen habe, könne sich in den kommenden Tagen an ihn oder direkt an den Kämmerer der Gemeinde wenden, betonte Preßmann. (nm)

Kommentare