Gewerbetreibende finanzierten der Gemeinde ein Elektroauto – Ladestation kommt

Hauneck ab jetzt „unter Strom“

Ein E-Auto für die Gemeinde Hauneck: Darüber freuen sich Autohaus-Inhaber Gerd Steinhardt, Anne Gilbert und Conny Arndt von der Kita „Villa Kunterbunt“, Bauamtsleiter Frank Röth, Bauhof-Leiter Gert Otter, Bürgermeister Harald Preßmann und Verkaufsberater Jan Schmidt (von links). Foto: Maaz

Hauneck. Ein vollwertiges Elektroauto darf die Gemeinde Hauneck seit kurzem ihr Eigen nennen. Gemeinsam mit einigen Mitarbeitern holte Bürgermeister Harald Preßmann den grün-weißen Renault Zoe persönlich beim Autohaus Steinhardt ab.

Bei optimalen Bedingungen soll der 88 PS starke Wagen, der allein mit Energie aus der Steckdose betrieben wird, etwa 150 Kilometer bis zum nächsten „Tankstopp“ fahren können. Die Mitarbeiter der Verwaltung, des Bauhofs oder auch der Kindertagesstätte sollen das umweltfreundliche Auto künftig etwa für Besorgungsfahrten oder Reisen zu Fortbildungen nutzen, so Preßmann.

Möglich gemacht hatten die Anschaffung des knapp 23 000 Euro teuren Flitzers 19 Gewerbetreibende aus Hauneck und Umgebung, die als Sponsoren auftraten und mit ihren Firmenlogos nun auch auf dem Auto zu sehen sind. Organisiert wurde das Ganze durch die Firma Riedel und Kaiser. „Das wird uns in der Zukunft weiterbringen“, ist sich Bürgermeister Preßmann mit Blick auf das elektronisch angetriebene Auto sicher. Und damit es kein Problem mit dem Stromtanken gibt, soll im kommenden Jahr auch eine Schnellladestation vor dem Rathaus aufgestellt werden.

Rund 13 000 Euro kostet die Station inklusive Installation. 90 Prozent der Kosten werden von der EKM (Energieeffizienz Kommunal Mitgestalten gGmbH) gefördert.

Auch andere E-Auto-Fahrer sollen die Haunecker „Stromtankstelle“ vorerst kostenfrei nutzen können. „Solche Projekte muss man fördern“, erklärt Harald Preßmann. Im Januar oder Februar soll die Station kommen, die bereits bestellt worden ist.

Die erste Fahrt nach der Einweisung durch Mitarbeiter des Autohauses Steinhardt durfte dann Bauamtsleiter Frank Röth unternehmen. (nm)

Kommentare