Ein Hauch von Las Vegas beim Showtanzfestival in Neukirchen

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Die „Dancing Devils“ aus Burghaun sahen bei näherer Betrachtung ganz und gar nicht teuflisch aus.

Neukirchen. Der eine oder andere mag in diesem Showtanz-Event, zu dem der FC 09 am Samstagabend eingeladen hatte, eine kleine Entschädigung für die Fastnachtsveranstaltungen gesehen haben, die in der letzten Kampagne durch Sturm und Regen ausgefallen waren.

Die Stimmung im Saal des Bürgerhauses Rustikana war gut, obwohl Sascha Ruppert, der gewohnt locker moderierte, bekannt gab, dass einige Gruppen ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen mussten.

Eröffnet wurde der Abend von den Gastgebern, der Garde des FC 09; in den letzten drei Jahren neu aufgestellt und von Sascha Ruppert als „Garde der Generationen“ angesagt. Die „Dancing Devils“ aus Burghaun folgten mit ihrer rockigen Performance, und die „Inspiration Kerspenhausen“ zeigten, dass der Unterschied zwischen Ballett und Hiphop gar nicht so groß sein muss.

Die vier Tänzerinnen der „Mansbacher Martinis“ brachten allerbeste Akrobatik auf die Bühne, worauf sich vier Mitglieder des anwesenden Elferrats - so Ruppert - nach dem Auftritt der Damen bereit erklärt hätten, eben diese überaus anspruchsvolle Darbietung anlässlich der Prunksitzung im Jubiläumsjahr 2017 nach zu tanzen.

Einen Hauch Las Vegas brachten die „Sparkling Diamonds“ aus Rotensee in den Saal, die Steinbacher „Gang 2.0“ tanzte sich durch die „Super-Mario-Welt“ und der „Wilde Haufen Sandlofs“ machte seinem Namen alle Ehre, erinnerte mit seinem Auftritt an die 90er Jahre und gab gelungen die Super- Perforator-Werbung. Eine Augenweide auch die Rhöngarde Eiterfeld, die einen Blick auf das historische „Troja“ gewährte. Dass bei „Wellengang“ nicht immer nur der Friesennerz geht, zeigte die Gruppe „Effect Eichenzell“.

Ein Hauch von Las Vegas beim Showtanzfestival in Neukirchen

Die Wellen der Begeisterung schlugen hoch, als die „Saand Hoase Hopser“ aus Kleinlüder ihre Geisterschar erscheinen ließen. In fantastischen Kostümen, passend geschminkt und mit einer gelungenen Tanzshow inszenierten sie „Ghostbusters“ und verursachten Beifallsstürme im Saal. Die Abordnung, die vom Tanzstudio „Spotlight“ aus Bebra gekommen war, präsentierte danach ausgelassen und fröhlich „Nerd meet Cheerleader“.

Glanzvoller Abschluss

Selbstverständlich ließen es sich die Gastgeberinnen nicht nehmen, dem Abend einen glanzvollen Abschluss zu bereiten. Mit ihrem bereits während der Fastnachtssaison mehrfach umjubelten Showtanz „Housewives don´t wanna go home“ verabschiedeten sie die Zuschauer in die angekündigte After-Show-Party.

Ständiger Begleiter über den Abend hin waren die von Ruppert hoch gepriesenen Party-Popper, die er zwischen den Auftritten auf das Publikum losließ, die ihn allerdings immer wieder in Stich ließen. Ob das an ihm lag oder an den Poppern gilt es noch herauszufinden …

Von Elfriede Jeuthner

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