Matthäusmarkt in Eiterfeld lockte wieder tausende Besucher in die Bahnhofstraße

Wie ein großes Volksfest

Die Lämmer auf dem Hof Käsmann, der parallel zum Matthäusmarkt zum Tag des offenen Hofes eingeladen hatte, waren natürlich die Hauptattraktion für die Kinder. Fotos: Desoi

Eiterfeld. Der Gewerbeverein der Marktgemeinde Eiterfeld kann einen weiteren erfolgreichen Matthäusmarkt verbuchen. Tausende Besucher kamen am Sonntag, wie jedes Jahr, um sich mit Produkten einzudecken und die Volksfest- Stimmung zu genießen. Pünktlich um 13 Uhr lachte auch die Sonne durch die wenigen verbliebenen Wölkchen am Himmel.

Autofreier Boulevard

Seit einem Dekret im Jahre 1697 darf Eiterfeld vier Mal im Jahr einen Markt abhalten. Das berechtigt den Namen Marktgemeinde. Bewährt haben sich zwei Märkte im Jahr: der Frühjahrsmarkt und der Matthäusmarkt im Herbst. Die Bahnhofstraße in Eiterfeld verwandelt sich dann mit etwa 60 mobilen Verkaufsständen in einen autofreien Boulevard und verbreitet Volksfeststimmung. Die Standbetreiber lobten die moderate Standgebühr von vier Euro pro Quadratmeter Ausstellungsfläche. Standbetreiber Thomas Trott, der Erdbeerbowle anbot, erklärte: „Dadurch ist selbst bei schlechtem Wetter noch eine kleine Gewinnspanne drin.“

Auch die ortsansässigen Geschäfte öffneten ihre Pforten und zeigten sich mit der hohen Besucherzahl und dem großen Interesse sehr zufrieden.

Parallel zum Matthäusmarkt feierte die Schäferei Hubert Käsmann in Körnbach einen Tag des offenen Hofes. Hier konnten etwa 1 400 Mutterschafe der Rasse Rhönschaf sowie Merinoschaf bestaunt werden. Hauptattraktion für die Kinder waren die kleinen Lämmer, die erst drei Tage alt waren. Die Schafherden sind oft auf den Weiden in Hauneck, Rotensee oder am Kühnbach auf den hofeigenen Wiesen zu sehen.

Von Christa Desoi

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