SPD stellte beim Neujahrsempfang mit Thorsten Schäfer-Gümbel ihre Kandidaten vor

Großes Team für Hauneck

Wollen weiterhin die Kommunalpolitik mitgestalten: Die Kandidaten SPD Hauneck mit Thorsten Schäfer-Gümbel (Mitte mit blauem Anzug). Foto: nh

Unterhaun. Ein gut gefülltes Bürgerhaus Unterhaun und ein ebenso gut aufgelegter Thorsten Schäfer-Gümbel: Der Neujahrsempfang der Haunecker Sozialdemokraten bildete einen angemessenen Rahmen für die Vorstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl am 6. März.

Die Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands, Cornelia Ziehn, zeigte sich mit dem eingereichten Wahlvorschlag sehr zufrieden: „Wir haben mit 30 Personen aus nahezu allen Ortsteilen eine große Mannschaft zusammenstellen können. Dabei setzen wir auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kräften und neuen Gesichtern.“

Die Liste wird von Gudrun Strube angeführt, die in der laufenden Wahlperiode für die SPD im Gemeindevorstand sitzt. Ihr folgt mit Michael Bachmann der Fraktionsvorsitzende in der Gemeindevertretung. Auf Platz drei steht der Erste Beigeordnete der Gemeinde Hauneck, Georg Ruppel, während der amtierende Vorsitzende der Gemeindevertretung, Stephan Bolender, den vierten Platz einnimmt.

Persönlich vorgestellt wurden die auf dem Stimmzettel erscheinenden ersten 19 Kandidaten von Michael Bachmann, der eine klar positive Bilanz der kommunalpolitischen Arbeit der vergangenen fünf Jahre zog. Bachmann verwies dabei nicht nur auf die zahlreichen realisierten Projekte wie das betreute Wohnen, die Sportanlage Hauneck sowie die Erweiterung und Sanierung des Kindergartens, sondern betonte auch die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Harald Preßmann und den anderen Fraktionen.

Gleichwohl untermauerte er den Führungsanspruch der SPD: „Zum Gestalten braucht es Mehrheiten. Und wir haben bewiesen, dass die Mehrheit bei uns in guten Händen ist.“ Einen ausdrücklichen Dank sprach Bachmann den zahlreichen ehrenamtlich tätigen Bürgern aus.

Der Ehrengast, SPD-Landesvorsitzender Thorsten Schäfer-Gümbel, hatte in seinem Redebeitrag einen weiten Bogen von der aktuellen bundes- und auch landespolitischen Lage hin zum Programm der SPD zur Kommunalwahl gespannt. Schäfer-Gümbel ging dabei mit der hessischen Landesregierung hart ins Gericht: Diese habe unter anderem zu verantworten, dass mit „der Operation düstere Zukunft“ und den folgenden Maßnahmen der öffentliche Dienst, insbesondere bei der ständig neuen Herausforderungen ausgesetzten Polizei, nahezu „kaputtgespart“ worden sei.

Im Anschluss ehrte Schäfer-Gümbel Luise Lühmann für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. (red/nm)

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