Richtfest am neuen Pfarrzentrum in Eiterfeld – Mitte 2013 soll die Einweihung sein

Gläubige packen mit an

Beim Richtfest warfen die Besucher bereits einen Blick in den großen Pfarrsaal. Foto: Burkhardt

Eiterfeld. Das neue Pfarrzentrum in Eiterfeld nimmt Gestalt an. Jetzt wurde in der Ortsmitte Richtfest gefeiert. Bis die Arbeiten abgeschlossen sind, dauert es noch etwas: Mitte 2013 soll das Ensemble eingeweiht werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro.

„Mir gefällt’s richtig gut“, betonte Pfarrer Markus Blümel. Das Richtfest sei ein historischer Moment. „Wir haben ein Etappenziel erreicht. Ich freue mich, dass wir auf dem Weg sind“, ergänzte der Geistliche. Die Pläne seien das eine; zu sehen, was in den vergangenen Monaten entstanden ist, etwas ganz anderes. „Wir wollen gemeinsam der Vergangenheit eine Zukunft geben“, verdeutlichte Blümel.

Neubau direkt an der Kirche

Anfang des Jahres waren die Arbeiten zum Neubau des Pfarrzentrums gestartet (wir berichteten). Bereits 2011 begann die Sanierung des alten Schwesternhauses, die mittlerweile fast abgeschlossen ist. Dort befinden sich künftig Tagungsräume, eine Bibliothek und der Kolpingraum. Vom alten Schwesternhaus gibt es eine direkte Verbindung zum Neubau, in dem ein Foyer, ein Tagungsraum, eine kleine Küche und ein großer Saal, der teilbar ist, untergebracht sind. Im Keller des Gebäudes befinden sich ein Jugendraum und die sanitären Anlagen. Der Neubau schließt wiederum direkt an die Kirche an, so dass eine Einheit von Pfarrzentrum und Gotteshaus entsteht.

„Wenn die Arbeiten am Neubau Mitte 2013 abgeschlossen sind, startet die Innensanierung der Kirche“, erklärte Jürgen Krieg vom Architekturbüro Krieg und Warth in Eichenzell. Pfarrer Blümel freut sich insbesondere über den neuen Hof, den Erhalt des Schwesternhauses und die Verbindung zwischen Kirche und Pfarrzentrum. „Das neue Haus soll ein Ort der Begegnung und Kommunikation werden“, erklärte Blümel, der seit sechs Jahren in Eiterfeld wirkt. Sein Wunsch ist es, dass die Gläubigen nach dem Gottesdienst ins Pfarrzentrum gehen, mit einander ins Gespräch kommen.

Investition von 1,8 Millionen

Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt unter anderem durch Fördermittel des Bistums, vom EU-Förderprogramm Leader und dem Landesamt für Denkmalpflege. Aber auch die Kirchengemeinde muss einen Teil schultern. Das Spendenbarometer in der Kirche steht bei 95 000 Euro, insgesamt sollen es 300 000 Euro werden. Pfarrer Blümel ist stolz auf seine Gemeinde: „Es packen so viele Ehrenamtliche mit an. Sie sprechen beim neuen Pfarrzentrum vom ,Zuhause für die Pfarrgemeinde’.“

Auf dem Dach des neuen Hauses sprach Zimmer- und Dachdeckermeister Hans-Georg Preis aus Ufhausen nach alter Tradition den Richtspruch. Gemeinsam stimmte Pfarrer Blümel mit den Besuchern schließlich „Großer Gott, wir loben dich“ an.

Von Victoria Weber

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