Evangelische Kirche in Rhina: Stiftung Kirchenerhaltungsfonds bewilligt 60 000 Euro

Geld für die Renovierung

Stiftung hilft: Für die Innenrenovierung der Evangelischen Kirche Rhina gibt es 60 000 Euro. Foto: HZ/Archiv

Rhina. Geldregen für Rhina: Mit 60 000 Euro unterstützt die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds die Innenrenovierung der Dorfkirche in Rhina. Die Bewilligungsbescheide wurden am Dienstag in Kassel übergeben.

Die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hat in einer Feierstunde die Förderbewilligungen für das Jahr 2013 überreicht. Dabei konnten 15 Bauvorhaben in 15 Kirchenkreisen mit einem Gesamtbetrag von 788 600 Euro gefördert werden. Das Projekt in Rhina ist das einzige im evangelischen Kirchenkreis Fulda.

Förderschwerpunkte waren im Jahr 2013 Maßnahmen der Innenrenovierung und der Orgelsanierung in denkmalgeschützten Kirchen.

Während der Laufzeit der Projektliste vom 3. Juni bis 15. November 2013 hatten die Kirchengemeinden durch vielfältige Aktivitäten ein Spendenergebnis von 787 940 Euro erzielt, das von der Stiftung entsprechend der Stiftungsverfassung nun verdoppelt wird.

In der Kirchengemeinde Wehrda-Rhina gibt es das „Projekt 2017“, um die Renovierung der Dorfkirchen in Rhina und Wehrda zu unterstützen. Unter dem Motto „Wir brauchen unsere Kirche – jetzt brauchen unsere Kirchen uns“ wurden und werden viele Initiativen entwickelt.

Bischof Dr. Martin Hein würdigte den Kirchenerhaltungsfonds als ein „geniales Investitionskonzept, das große Anreize für Gemeinden schafft, die Verantwortung für Kirchengebäude, so weit es möglich ist, in die eigene Hand zu nehmen.“ Kirchengemeinden, die für den Kirchenerhaltungsfonds ausgewählt worden seien, würden ein „bewunderungswürdiges Maß an Kreativität, Einfallsreichtum und Einsatzbereitschaft“ an den Tag legen, um Spenden zu sammeln, die dann durch den Fond verdoppelt würden.

Vizepräsident Dr. Volker Knöppel erinnerte an Entscheidungen der Landessynode: Zum einen wurde im Nachtragshaushalt 2013 zum Ausgleich des Zinsverlustes eine Sonderzuweisung in Höhe von 250 000 Euro veranschlagt. Zum anderen wurden zehn Millionen Euro für eine Kapitalaufstockung des Kirchenerhaltungsfonds bereitgestellt. Damit habe die Synode zum Ausdruck gebracht, dass die Fördermittel der Stiftung, „die sich zu einem wichtigen Standbein der kirchlichen Baufinanzierung entwickelt haben“, weiter ausgebaut werden sollten. (zi)

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