Ausstellung in Sargenzell ab dem 13. September

27. Früchteteppich ist bereits in Arbeit

Sargenzell. In der Alten Kirche in Sargenzell entsteht zurzeit der 27. Früchteteppich aus Samen, Körnern, getrockneten und gemahlenen Blüten und Blättern. Über das Motiv ist bereits im April entschieden worden. Ria Noll, die künstlerische Leiterin des Früchteteppich-Teams, und der Vorstand des Fördervereins haben sich auf die „Die Versöhnung von Esau und Jakob“ geeinigt. Im Juni haben die Arbeiten begonnen, ab Samstag, 13. September, liegt der Früchteteppich dann für die Besucher bereit.

Zuerst wird das Bild von einem Foto mit Bleistift abgemalt. Die Konturen werden dann mit verschieden großen Körnern beklebt, ausgestreut und schattiert, um dem Originalgemälde möglichst nahe zu kommen. In mühevoller Arbeit – meist kniend oder liegend auf den Spanplatten – entsteht so ein einmaliges Kunstwerk. Ursprünglich war der Gedanke, die alte Kirche vor dem Abriss zu bewahren und aus den Spenden für den Früchteteppich zu restaurieren. Inzwischen kommen die Spenden anderen sozialen, karitativen und kulturellen Projekten oder Bedürftigen zugute. Die Ausstellung lockt jedes Jahr circa 60 000 Besucher aus dem ganzen Bundesgebiet an.

Biblische Geschichte

„Die Versöhnung von Jakob und Esau“ ist ein Gemälde von Peter Paul Rubens (1577-1640), das die Versöhnung der Brüder Jakob und Esau nach einer biblischen Geschichte zeigt. Gemalt wurde es 1633, heute befindet es sich in der Staatsgalerie Neues Schloss, Schleissheim. Zu sehen ist der Früchteteppich vom 13. September bis zum 2. November in der alten Kirche Sargenzell, täglich von 9 bis 18 Uhr. Sonderöffnungszeiten können individuell unter Telefon 06652/7938591 vereinbart werden. Weitere Infos unter www.fruechteteppich.de. (red/nm)

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