Brandschutz war Thema bei Fortbildung

Haunecks Feuerwehrführungskräfte denken über Fusionen nach

Beschäftigten sich mit aktuellen Themen: Die Führungskräfte der Feuerwehr Hauneck und Bürgermeister Harald Preßmann (links). Foto: nh

Hauneck. Mit der Zukunft der Feuerwehr haben sich die Führungskräfte der Feuerwehr Hauneck und Bürgermeister Harald Preßmann kürzlich bei einer Fortbildung befasst. Ein Thema waren die baulichen Gegebenheiten, da einige Feuerwehrhäuser in der Gemeinde durch den Technischen Prüfdienst bemängelt wurden und Umbaumten nicht möglich sind.

In diesem Zusammenhang gab es auch Überlegungen, einzelne Feuerwehren zusammenzulegen. Dabei seien allerdings einige Dinge zu beachten, wie das Einhalten der Hilfsfrist oder die Einteilung der Gefährdungsstufen einzelner Ortsteile.

Da es mit Blick auf den demografischen Wandel und die Arbeitssituation der meisten Menschen sehr schwierig sei, noch ehrenamtliche Feuerwehrleute zu gewinnen, müsse man in Zukunft vermutlich kleinere Feuerwehren zusammenlegen. Besonders wichtig war den Feuerwehrführungskräften zudem die Vorhaltung von Einsatzmitteln, da in Kürze mehrere Fahrzeugneubeschaffungen anstehen und diese vorrausschauend zu planen sind. Ein Feuerwehrfahrzeug ist in der Regel etwa 25 Jahre im Dienst, deshalb sei es wichtig alle Anforderungen genau zu überprüfen.

Insgesamt wurden drei Konzepte erarbeitet, welche zunächst dem Brandschutzamt, sowie den einzelnen Feuerwehrkameradinnen und -Kameraden vorgestellt werden sollen.

Thematisiert wurde des weiteren die „Tagesalarmsicherheit“. Hier wurde eine Umstrukturierung der kleinen Einsatzgruppe Hauneck überdacht. Diese wäre allerdings mit erhöhten Kosten verbunden, weil zum Beispiel ein zweiter Satz Klamotten vorgehalten werden müsse. Man einigte sich darauf, dass die verfügbaren Kameraden ihre Feuerwehrfahrzeuge besetzen und direkt die Einsatzstelle anfahren. Erst vor Ort soll dann eine Zusammenführung von Einheiten vorgenommen werden.

Was die Ausbildungssituation betrifft, habe man zuletzt nicht alle vereinbarten Ausbildungspunkte abdecken können. Jedoch wird das Team in diesem Jahr durch weitere Kameraden unterstützt, teilen die Feuerwehrführungskräfte mit, sodass eine noch größere Zahl von Ausbildungsveranstaltungen angeboten werden kann.

Als Fazit war man sich einig, dass die Feuerwehr nur durch eine gute Ausbildung und Mitgliederwerbung einsatzstark bleiben kann. (red/nm)

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