Richtbaum schmückt das Feuerwehrhaus in Rhina – Vereinsmitglieder packen mit an

Ein Fest für den Neubau

Rhina. Nach dem Regenguss beim symbolischen Spatenstich im August, schien wenigstens beim Richtfest für das neue Feuerwehrhaus in Rhina am Montagnachmittag die Sonne. Und auch die Gäste strahlten beim Anblick des Baufortschritts zufrieden.

Den Richtspruch sprach im Beisein von Mitgliedern der Feuerwehr, Vertretern aus der Verwaltung und der Kommunalpolitik, der beteiligten Baufirmen und der Bürgerschaft in luftiger Höhe Sven Döttger von der Firma Döttger Holzbau. Ein Richtbaum schmückt nun – wie es sich gehört – das Dach des Neubaus, an dem allerdings schon bald weiter gearbeitet werden soll.

Einige einleitende Worte hatte zuvor die Erste Beigeordnete Almuth von Campenhausen gesprochen. Die weiteren Schritte beim Bau des Feuerwehrhauses erläuterte Planer Bernd Emmerich. Wenn das Dach und die Fenster fertig sind, geht es an die Heizungs- und Sanitärarbeiten, bevor mit dem Putz und dem Innenausbau begonnen wird. In Eigenleistung können die Mitglieder der Feuerwehr Maler-, Tapezier-, und Fliesenarbeiten übernehmen. Außerdem soll bei der Wärmedämmung, bei Pflasterarbeiten und dem Herrichten der Außenanlagen angepackt werden. „Bei 130 Vereinsmitgliedern sollten sich genug helfende Hände finden“, gab sich der zweite Vorsitzende Jörg Becker zuversichtlich.

Laut Wolfgang Schmitt vom Gemeindevorstand machen die Eigenleistungen rund 50 000 Euro aus. Die Gesamtkosten für den Neubau betragen 340 000 Euro. 122 400 Euro stellt das Innenministerium als Zuschuss bereit, die Gemeinde trägt rund 170 000 Euro. In dem gut 220 Quadratmeter großen, eingeschossigen Gebäude neben dem Festplatz an der Wehrdaer Straße wird das Tragkraftspritzenfahrzeug der Rhinaer Wehr einen neuen Platz haben. Zudem erhält das Haus neben Umkleiden, Duschen, Küche und einem Haustechnikraum zwei Schulungsräume – einer ist extra für die Jugend.

Wenn alles weiter planmäßig läuft, sollte der Fertigstellung im Sommer 2015 laut Bernd Emmerich nichts entgegenstehen. Und: „Wir liegen gut im Kostenrahmen“, teilte der Planer beim Richtfest mit.

Von Nadine Maaz

Kommentare