Haunetaler Haushalt für 2014 ist eingebracht worden – Leister mahnt zum Sparen

Fast 500 000 Euro fehlen

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Haunetal. Auch ohne Bürgermeister laufen die Geschäfte in Haunetal weiter. Bei der Aufstellung des Haushalts für 2014 haben die Mitarbeiter in der Verwaltung Unterstützung vom Gemeindevorstand bekommen. Eingebracht wurde das Zahlenwerk bei der Sitzung der Gemeindevertreter am Dienstagabend von der Ersten Beigeordneten Almuth von Campenhausen.

Der Ergebnishaushalt weist einen Fehlbedarf von 497 368 Euro auf, weil Erträgen von 4 459 874 Euro Aufwendungen in Höhe von 4 957 242 Euro gegenüberstehen. Die Auflagen der Kommunalaufsicht würden aber erfüllt.

1,3 Millionen an Investitionen

Im Finanzhaushalt fehlen 291 493 Euro, um den Ergebnishaushalt planmäßig umsetzen zu können, was unter anderem an Abschreibungen liege. Investitionen sind in Höhe von 1 355 000 Euro vorgesehen, an Einzahlungen durch Zuschüsse oder Beiträge sind rund eine Million Euro zu erwarten. Der Fehlbedarf von 489 666 Euro im Finanzhaushalt wird durch Kassenkredite ausgeglichen. Deren Höchstbetrag ist für 2014 auf 2,5 Millionen Euro festgesetzt worden. Der Schuldenstand der Marktgemeinde betrug Ende März rund 4 527 000 Euro.

Die größten Investitionsbereiche 2014 sind Straßenbaumaßnahmen in Holzheim und Stärklos, das geplante Neubaugebiet in Oberstoppel, der Brandschutz, der Bauhof und die Projekte der Dorferneuerung. „Wir sind eine echte Großgemeinde“, hatte die Erste Beigeordnete mehrfach betont. Allein der Erhalt der Infrastruktur koste viel Zeit und Geld. Ohne das Engagement der Bürger gehe es trotz allem Bemühen der Verwaltung und des Bauhofs einfach nicht.

Für Dr. Hans-Jörg Leister (CDU) war schon bei der Einbringung des Haushalts klar: „Auf der Ausgabenseite muss noch mehr gespart werden.“ Kurz notiert

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