Eiterfelder Grüne wollen bessere Hortbetreuung

Familien helfen und Umwelt schützen

Eiterfeld. Die Grünen im Eiterfelder Gemeindeparlament wollen sich für eine Ausweitung der Hortbetreuung in der Marktgemeinde einsetzen. Diese soll nach Meinung von Artur Stroch von drei Tagen in der Woche auf fünf Tage ausgeweitet werden. Einen entsprechenden Antrag hatte er bereits in der letzten Gemeindevertretersitzung angekündigt.

Der Gemeindevorstand soll in Kooperation mit den Grundschulen den Bedarf abfragen und anschließend Möglichkeiten für eine Betreuung auch in den Ortsteilen erarbeiten. Hierbei sollen Ressourcen vor Ort, wie Gemeinschaftshäuser, genutzt werden. Bei der Betreuung könnten auch die Vereine eine wichtige Rolle spielen. Die Eiterfelder Grünen sehen diese Initiative ganz im Sinne des Leitbildes der Marktgemeinde, das von FWG und SPD im Dezember 2010 beschlossen wurde.

Danach soll die Gemeinde den geänderten Lebenslagen und Bedürfnissen von Familien mit Kindern Rechnung tragen und ein am Bedarf orientiertes Betreuungsangebot vorhalten, das sich nicht nur am gesetzlichen Mindestmaß orientiert.

„Eine vielfältige und bedarfsgerechte Kinderbetreuung steigert die Attraktivität der Marktgemeinde“, so die Eiterfelder Grünen. Die Hortbetreuung komme vor allem Alleinerziehenden sowie Haushalten, in denen beide Eltern arbeiten „müssen“, zugute. Die dazu notwendigen Mittel von rund 10 000 Euro sollen im Haushalt 2013 bereitgestellt werden.

20 000 Euro für Photovoltaik

20 000 Euro möchten die Grünen außerdem für die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden im Haushalt 2013 bereitstellen. Auch dies sei ganz im Sinne des Leitbildes. FWG und SPD hätten immerhin 2010 beschlossen, die Charta „100 Kommunen für den Klimaschutz“ des Landes Hessen zu unterzeichnen. Die Grünen wären auch damit einverstanden, eine Genossenschaft zu gründen, um die Bürger zu beteiligen.

Eventuell könne ein solches Engagement auch einen Beitrag zum Haushaltsausgleich leisten. (red/nm)

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