Erster Generationentag in Haunetal sollte Jung und Alt zusammenbringen

Mit den Enkeln auf Schatzsuche

Gleich geht es los: In Gruppen machten sich die Teilnehmer des Generationentags in Haunetal zum Geo-Caching mit GPS-Geräten auf. Foto: Maaz

Neukirchen. Dass es sich mit moderner Technik nicht immer besser spielt, mussten die Teilnehmer des ersten Haunetaler Generationentag gestern feststellen. Denn nicht alle GPS-Geräte wollten so recht funktionieren. Mit Hilfe der kleinen Helfer ging es zum Geo-Caching, einer Art moderner Schatzsuche.

Im Wald rund um die Haunetalschule machten sich die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf die Suche. An das Geo-Caching schloss sich noch eine traditionelle Schnitzeljagd an. Gemeinsam mit ihren zehn und zwölf Jahre alten Enkeln aus Rhina war Marianne Grobek aus Eichenzell beim Generationentag dabei.

Gemeinsam kreativ sein

Für sie war es die erste moderne Schatzsuche, aber das war kein Problem. „Ich kann mich auf meine Enkel verlassen“, sagte die aktive Seniorin vor dem Abmarsch lachend. Der Generationentag sei eine schöne Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen.

Organisiert hatten den Aktionstag unter dem Motto „Alte Spiele – neue Spiele“ das Mehrgenerationenhaus (MGH) Haunetal und der Förderverein der Haunetal-Schule, mit dem Ziel, gemeinsam und generationenverbindend aktiv und kreativ zu sein. Zudem sollte dabei noch etwas Bleibendes hergestellt werden. In diesem Sinne konnten nach dem Mittagessen zum Beispiel Futterhäuschen gebaut, Kunstwerke mit Renate Wandel erstellt oder Kuchen gebacken werden. Unterstützt wurden die Organisatoren zudem vom Tennisverein, den Landfrauen Neukirchen und weiteren freiwilligen Helfern.

Mit den knapp 30 Teilnehmern war die Koordinatorin des MGH, Ellen Bittorf, nicht unzufrieden, „aber es könnten mehr sein“. Ob es auch 2016 wieder einen solchen Generationentag geben wird, hänge davon ab, wie der erste Versuch angekommen sei. (nm)

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