Bau des Feuerwehrhauses in Rhina hat begonnen – Platz für Fahrzeug und Schulungen

Endlich ein neues Zuhause

Ließen sich beim symbolischen Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrhauses Rhina vom Regen die Vorfreude nicht verderben: Die Mitglieder der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Rhina mit (von links) Markus Rathke, stellvertretender Gemeindebrandinspektor, Planer Bernd Emmerich, Armin Bach von der Firma Eichenauer aus Schenklengsfeld, Beigeordnetem Wolfgang Schmitt, Gemeindebrandinspektor Daniel Streibler, Wehrführer Reinhard Kemmler, Jürgen Baumgart, Jugendwart und Vorsitzender der Feuerwehr, und Bauamtsleiter Frank Schott. Foto: Maaz

Rhina. Ein nasses Vergnügen war am Mittwoch der symbolische erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Rhina. Doch die Vorfreude auf den Neubau ließen sich die Mitglieder der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr trotz Regens nicht nehmen.

In dem etwa 220 Quadratmeter großen, eingeschossigen Gebäude neben dem Festplatz an der Wehrdaer Straße wird das Tragkraftspritzenfahrzeug der Rhinaer Wehr Platz haben, zudem erhält der Neubau neben Umkleiden, Duschen, Küche und einem Haustechnikraum zwei Schulungsräume – einer extra für die Jugend. Die Toiletten sollen auch bei Feierlichkeiten auf dem Festplatz genutzt werden. Nachdem das alte Feuerwehrhaus im April 2013 geräumt werden musste, ist das Rhinaer Fahrzeug derzeit in Neukirchen untergebracht.

Fokus auf der Jugendarbeit

„Wir sind froh und glücklich, endlich ein schönes Zuhause zu bekommen“, sagt Jugendwart Jürgen Baumgart, der auch Vorsitzender der Feuerwehr ist. Vor allem über die Möglichkeiten für den Nachwuchs freut er sich. „Die Jugendarbeit wird bei uns groß geschrieben“, so Baumgart. „Aber die ersten Schulungen musste ich noch bei uns im Wohnzimmer veranstalten.“ 2015 feiert die Jugendwehr 40-jähriges Bestehen.

Die Mitglieder der Rhinaer Wehr seien nun jedenfalls hochmotiviert und wollten helfen, wo es geht.

Mit der Einrichtung der Baustelle und dem Aushub der Baugrube ist bereits begonnen worden, bis Ende des Jahres soll laut Planer Bernd Emmerich der Rohbau inklusive Dach und Fenster stehen. In der Winterzeit sollen außerdem der Innenausbau, Putz, Estrich, Heizung, Elektro- und Sanitärarbeiten abgeschlossen werden. Mit der Fertigstellung rechnet Emmerich bis zum Sommer 2015.

Die Gesamtkosten betragen 340 000 Euro. Davon stellt das Innenministerium als Zuschuss 122 400 Euro bereit, die Feuerwehr Rhina ist mit Eigenleistungen in Höhe von 50 000 Euro dabei. Die Gemeinde muss für die restlichen fast 170 000 Euro aufkommen. Das Geld ist bereits im Haushalt 2013 eingeplant worden.

Ursprünglich sollte das Feuerwehrhaus mit im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht werden, das im Rahmen der Dorferneuerung „aufgehübscht“ wurde. Nach einigen Diskussionen stimmten die Gemeindevertreter aber schließlich für die jetzige Lösung, die laut Wolfgang Schmitt vom Gemeindevorstand und Planer Emmerich wirtschaftlicher und praktischer sei. Mit dem relativ zentralen Standort ist auch Gemeindebrandinspektor Daniel Streibler zufrieden.

In der Rhinaer Feuerwehr sind aktuell 25 Erwachsene aktiv. Die Jugendfeuer hat 17 Mitglieder. Insgesamt gehören dem Verein über 100 Mitglieder an.

Von Nadine Maaz

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