Der Gemeindevorstand soll sich kümmern

Eiterfeld möchte neue Drogerie

Eiterfeld. Nach dem Aus für die Schlecker-Drogerie in Eiterfeld ist das Interesse an einem Nachfolger groß. Jetzt soll sich der Gemeindevorstand darum kümmern. In ihrer jüngsten Sitzung haben die Gemeindevertreter mit großer Mehrheit beschlossen, den Gemeindevorstand zu beauftragen, sich um die Ansiedlung eines Drogeriemarktes zu bemühen. Die CDU argumentiert, die Leute müssten nach Hünfeld oder Bad Hersfeld fahren, weil das Angebot in Eiterfeld begrenzt sei. Bürger hätten angefragt, ob nicht ein neuer Markt in Eiterfeld ansässig werden könne.

Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig) äußerte sich zu möglichen Standorten. Die Ortsmitte hält er für unwahrscheinlich, weil die Flächen dort zu klein seien. Erlaubt sei eine Ansiedlung im Umfeld des Neukauf-Marktes im Leibolzgraben und dort gebe es Leerstand. Im Umfeld des Norma-Marktes auf der Oberröd schließe die Flächennutzungsplanung eine Drogerie aus, ebenso beim Rewe-Markt in der Bahnhofstraße.

Theodor Kohlmann (FWG) bekräftigte, dass Bürger dauernd nach einem Drogeriemarkt fragen würden. Er stellte zur Diskussion, ob man nicht den Bebauungsplan Oberröd ändern solle, um dort eine Drogerie zu erlauben. (ag)

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