Der TSV Arzell feierte nicht nur Karneval, sondern auch sein 50-jähriges Bestehen

Eisbären und Gichtknochen

Der Sketch „Im Flugzeug“ sorgte für viel Gelächter.

Arzell. Ein geschmücktes Dorfgemeinschaftshaus, ein Pirat, ein Leopard, ein Elefant – das war die Fastnacht in Arzell, die am Wochenende feucht-fröhlich gefeiert wurde. „An der Abendkasse gab es keine Karten mehr, schon im Vorverkauf waren alle weg“, erklärte Klaus-Dieter Rucht, Schriftführer des Turn- und Sportvereins Arzell. Der Verein feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen und somit auch die 50. Fastnacht. Der Moderator Axel kam extra aus der Karnevalshochburg Münster angereist, um durch das bunte Programm zu führen, das die Mitglieder des TSV Arzell auf die Beine gestellt hatten. Musik machte der Alleinunterhalter Bernd Jörges.

Ob Groß oder Klein, jeder durfte am Samstagabend mal auf die Bühne. Den Anfang machten die Kleinsten des Vereins, die Minis des Musikzuges Eiterfeld/Arzell, die einen Tanz zu „Lars der kleine Eisbär“ vorführten. Tolle kreative Kostüme sowie die passende Musik, wie „Fresh“ von Kool and the Gang und „Don’t worry be happy“ von Bobby McFerrin, machten den Auftritt authentisch. Auch die „Blue Barrys“ des Musikzuges Eiterfeld/Arzell führten Einstudiertes in originellen Kostümen zum Thema „Krieger des Lichts“ vor und überraschten mit hübschen Kulissen. Die Fußballer des TSV und auch die „Gichtknochen“ der SG Dittlofrod/Körnbach mussten sich vor ihrem großen Auftritt erst Mut antrinken.

Zwischendurch wurden Büttenreden gehalten, unter anderem von der zwölfjährigen Lilli Zentgraf, ihrer Oma Marianne Zentgraf und Hubert Wittner, der zum Vorstand des Vereins gehört. Auch die Sketche „Im Flugzeug“ und „Essen scharf“ brachten die Zuschauer zum Lachen. Gemütlich wurde es während der Schunkelrunden. Nach dem Motto „Links, rechts, vor zurück, das macht Spaß, das bringt Glück“ bewegte sich der ganze Saal.

Nach dem offiziellen Programm ließen die Besucher noch ordentlich die Puppen tanzen. Bis spät in die Nacht wurde gesungen, geschunkelt und gelacht – bis auch der letzte Jeck nach Hause aufbrach..

Von Jana Schiller

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