Feuerwehrleute in Eiterfeld absolvierten über 6000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit

Zu 30 Einsätzen gerufen

Engagierte Feuerwehrleute: Für ihre treue Mitgliedschaft und ihren besonderen Einsatz wurden zahlreiche Feuerwehrleute in Eiterfeld geehrt. Foto: nh

Eiterfeld. Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit und die erfolgreiche Umsetzung der Mitgliederwerbung in der Jugendfeuerwehr gab es bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eiterfeld.

Der Vorsitzende und Wehrführer Stephan Heimeroth berichtete, dass die Feuerwehrleute im Jahr 2014 bei 119 Veranstaltungen insgesamt 4036 Stunden absolvierten.

Darunter waren 51 Treffen zur theoretischen und praktischen Ausbildung sowie 19 überörtliche Lehrgänge.

Die Wehr wurde zu insgesamt 30 Einsätzen gerufen. Diese gliedern sich auf in sieben Brandeinsätze, 16 Technische Hilfeleistungen, fünf Fehlalarmierungen durch Brandmeldeanlagen und zwei Brandsicherheitsdienste. Zum Schutz der Menschen in Eiterfeld wurden damit 2295 Stunden geleistet.

Das gesteckte Ziel beim Kreisentscheid haben die Eiterfelder mit der Goldplatzierung und der Auszeichnungen für die teilnehmenden Kameraden erreicht. Beim Gemeindefeuerwehrtag in Leimbach kam die Wehr auf den dritten Platz.

Aktivtag in den Ferien

Für die Jüngsten in der Gemeinde ist in den Sommerferien der Ferienaktivtag mittlerweile fest etabliert.

Eric Hohmann berichtete von den Jugendfeuerwehraktivitäten. 2014 fand eine überörtliche Mitgliederwerbung statt, sodass nun auch Jugendliche aus Wölf integriert wurden, weiterhin besuchen auch unter 10-Jährige die montäglichen Dienststunden.

In seinem Grußwort ging Bürgermeister Hermann-Josef Scheich auf die hervorragend aufgestellte Wehr und deren hohe Stundenleistung ein. Es sei nicht zu unterschätzen, mit welchen Belastungen nach tragischen Ereignissen die Feuerwehren konfrontiert werden. Er dankte den Betreuern der Jugendfeuerwehr für die Neuausrichtung.

Ortsvorsteher Hartmann lobte die positive Entwicklung in der Jugendfeuerwehr. Der Verein zeichnet sich neben dem Schutz der Bevölkerung auch in seinem kulturellen Engagement aus, er zählt zu den aktivsten Vereinen in Eiterfeld für Eiterfeld.

Spenden für Sorgenkinder

Der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Mihm bedankte sich für eine Spende der Eiterfelder für die Aktion „Hünfelder Sorgenkinder“. Er lobte ebenfalls das Engagement in Eiterfeld.

In seinen Abschiedsworten lud Heimeroth zum anstehenden Spritzenball am 31.Januar ins Feuerwehrhaus ein.

Der Verein hat derzeit 203 Mitglieder: 30 Aktive, 13 Mitglieder der Jugendfeuerwehr zuzüglich fünf Jugendliche aus dem Ortsteil Wölf, vier Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung und 156 passive Mitglieder. (red/zac)

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