Feuerwehr Haunetal blickt auf das Jahr 2012 – Gute Arbeit beim Brand in Neukirchen

Zu 28 Einsätzen ausgerückt

Haunetal. Auf ein ereignisreiches Jahr blickt die Haunetaler Feuerwehr zurück. In Neukirchen fand jetzt die jährliche Jahreshauptversammlung statt, die von Gemeindebrandinspektor Daniel Streibler eröffnet wurde.

Zu 28 Einsätzen rückte die Feuerwehr aus. Dabei leisteten die Kameradinnen und Kameraden über 1726 Stunden. Ein Großteil der Stunden entfiel auf den Dachstuhlbrand in Wehrda am 11. Februar 2012 und den Großbrand der ehemaligen Diskothek und Gaststätte am 18. Oktober 2012 in Neukirchen. Die Arbeit, die dort geleistet wurde, konnte sich sehen lassen, lobte Streibler.

Der Wasserschaden in Wehrda war gering, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude in Neukirchen konnte verhindert werden. Dies sei ein Verdienst der 240 aktiven Kameradinnen und Kameraden gewesen. Nicht zu vergessen seien auch die Helfer aus Hauneck und Bad Hersfeld sowie das THW und die Bürger, die die Freiwillige Feuerwehr Haunetal in solchen Situationen immer wieder unterstützten.

Mehr miteinander sprechen

Anschließend bedankte sich Streibler bei den gemeindlichen Gremien für die Beschaffung des benötigten Materials. In diesem Zusammenhang bedankte er sich zugleich bei den vielen Helfern, die die baulichen Maßnahmen unterstützen und somit der Gemeinde bares Geld sparten. Allerdings sei dies keine Selbstverständlichkeit, denn Gemeindemitarbeiter bauten ihre Aufenthaltsräume sicher nicht in Eigenleistung.

Ebenfalls erwähnte der Gemeindebrandinspektor, dass nicht alles negativ sei, „aber es ist auch nicht alles positiv“. Aber er ist zuversichtlich, mit Bürgermeister Stefan Euler und seinem Gemeindevorstand vieles aufholen zu können. Er bittet aber um Verständnis bei den gemeindlichen Gremien, dass die „Forderungen“ der Feuerwehr vielmals aus Verpflichtungen hervorgingen. Dabei sei auch die Kommunikation sehr wichtig. Nicht übereinander, sondern miteinander sollte mehr gesprochen werden.

Auch der Feuerwehr sei bewusst, dass sie sparen muss. Aus diesem Grund würden etwa die Atemschutzgeräte wieder in Eigenregie gewartet. Dadurch könnten pro Jahr rund 3000 Euro eingespart werden. Auch beim Kauf gebrauchter Atemschutzgeräte seien 5500 Euro gespart worden.

Ehrungen und Beförderungen

2012 wurden 26 Feuerwehrfrauen und -männer geehrt und neun befördert. Insgesamt wurden 32 Lehrgänge und Seminare besucht. Dies zeige den guten Ausbildungsstand der Haunetaler Wehr.

Alle aktiven Kameradinnen und Kameraden, Wehrführer und Jugendwarte hätten im Jahr 2012 wieder viel Zeit in den Brandschutz investiert, um das Haunetal ein großes Stück sicherer zu machen, lobte Streibler. (red/nm)

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