Gemeinschaftsprojekt in Leibolz ist offiziell seiner Bestimmung übergeben worden

(Ein)geweiht und getestet

Den Schlüssel für den neue Gemeinschaftsbau in Leibolz überreichte gestern symbolisch Architektin Nina Bondkirch (Vierte von rechts) an den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Dr. Eberhard Fennel (rechts daneben), Bürgermeister Hermann-Josef Scheich und Beate Scheich als Vorsitzende der DRK-Ortsvereinigung (links daneben). Fotos: Maaz

Leibolz. Ende April wurde der erste Spatenstich zelebriert, jetzt ist der Neubau in Leibolz offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Das gemeinsame Projekt der Marktgemeinde Eiterfeld, des DRK-Kreisverbands Hünfeld und der DRK-Ortsvereinigung Eiterfeld-Arzell wurde gestern im Beisein von zahlreichen Gästen feierlich eingeweiht.

„Damit gehen gleich drei Wünsche in Erfüllung“, betonte Bürgermeister Hermann-Josef Scheich noch einmal die Dreifach-Funktion als neue Rettungswache und Standort für ein Katastrophenschutzfahrzeug, als Generationentreff und Unterkunft für das örtliche DRK (HZ berichtete). Den Schlüssel übergab symbolisch Architektin Nina Bondkirch vom Büro AW+, gesegnet wurden die neuen Räumlichkeiten als „Ort, an dem Menschen gutes getan wird“ von den Pfarrern Markus Blümel und Karl Josef Gruber.

In 140 Arbeitstagen von April bis Oktober ist der Neubau mit rund 430 Quadratmetern Nutzfläche entstanden, nur ein paar Kleinigkeiten wie eine faltbare Trennwand fehlen noch. Die auffälligen farbigen Lamellen in Rot, Gelb und Grün auf dem ansonsten in Weiß gehaltenen Bau sollen laut Nina Bondkirch übrigens an das Wappen der Gemeinde erinnern.

Etwa 710 000 Euro hat das vom DRK-Kreisverband, der Gemeinde und dem Land finanzierte Gemeinschaftsprojekt gekostet. „Das sind erhebliche Investitions- und Folgekosten“, so Scheich zu der „mutigen, zukunftsweisenden und notwendigen Entscheidung“, die die Lebensqualität enorm verbessere. Die Einrichtung des Generationentreffs bezeichnete Scheich einmal mehr als „Antwort auf den demografischen Wandel“.

Die Bedeutung der Rettunsgwache in zentraler Lage hoben der Präsident des DRK-Kreisverbands Dr. Eberhard Fennel und der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Heiko Wingenfeld hervor. Der Landkreis ist als Rettungsdienstträger für die Stationierung der Rettungsfahrzeuge verantwortlich, die die grundsätzliche Hilfsfrist von zehn Minuten gewährleisten soll.

Den „lebendigen Treff“ werden zukünftig unter anderem die Landfrauen, die Kfd und das örtliche DRK mit verschiedenen Angeboten für Jung und Alt gestalten.

Von Nadine Maaz

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