80 Kinder nutzten das Angebot einer Ferienfreizeit in der Gemeinde Hauneck

Drei Tage Programm in Bodes

Die verschiedenen Stationen brachten den Kindern großen Spaß: Zum reibungslosen Gelingen der Ferienspiele in Bodes trugen insbesondere die vielen Helfer bei. Foto: nh

Bodes. Bürgermeister Harald Preßmann blickt zu den knapp 80 Kindern. Sie haben sich an den Tischreihen zusammengesetzt. „Ich sage erst einmal: Hallo!“ „Hallo!“, kommt es von den Teilnehmern der Ferienfreizeit zurück. Drei Ferientage verbrachten die sechs- bis 14-Jährigen in Bodes. Hier wurde in diesem Jahr die Ferienfreizeit der Gemeinde Hauneck organisiert. Und wie ein Ritual wurde eben diese Begrüßung jeden Mittag wiederholt.

Auf dem Spielplatz gab es am ersten Tag Stationen. Sie wurden unter der Leitung von Pfarrer Andreas Staus organisiert. Mit Blick auf die Reise Jonas mussten Aufgaben gelöst werden. Dabei waren sowohl Kreativität als auch Sportlichkeit gefragt. Betreut wurden die Gruppen und Stationen dabei von vielen Freiwilligen. Die Verpflegung der Teilnehmer übernahmen die Bodeser Frauen mit Kuchen am Nachmittag und Grillgut am Abend.

Der zweite Tag bot Besonderes für die Kinder: In großen Zelten übernachteten sie auf dem Spielplatz. Zuvor boten die Organisatoren ein Programm für den Tag an. So gab es dieses Mal Stationen im gesamten Dorf. Bei der Begrüßung versprach Preßmann „Spiele, Singen am Lagerfeuer“ und „viele interessante Aufgaben“.

Bevor der Schulsozialpädagoge der Gesamtschule Obersberg, Dirk Schulze-Hoppe, die Gruppen einteilte, bedankte der Bürgermeister sich außerdem bei den Helfern, dem Ortsbeirat und der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hätten zum Gelingen der Ferienspiele beigetragen. Auch bedankte er sich schon vorab bei den Bodesern für die Organisation der Ferienspiele. Nach der Übernachtung gab es noch ein gemeinsames Frühstück und eine Siegerehrung. Auf die Frage Harald Preßmanns, ob es ihnen denn gefallen habe, antworteten alle Kinder mit einem kräftigen „Ja“.

Die Ferienspiele der Gemeinde Hauneck finden jedes Jahr in einem anderen Ortsteil statt. Schon seit 2005 werden sie organisiert und seien mittlerweile gute Routine geworden.

Für die Teilnahme zahlten die Kinder zehn Euro. In der nächsten Woche besichtigen die zehn- bis 14-Jährigen die Commerzbank Arena und den Flughafen in Frankfurt für einen Preis von 25 Euro. Allerdings können dazu nur 50 Kinder zugelassen werden.

Von Caroline Ellenberger

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