Die Arbeiten gehen voran – Hessen Mobil sieht kein Problem bei Hochwasser

Brücke über der Haune wächst

Die neue Brücke zwischen Neukirchen und Holzheim ist schon zu erkennen. Noch bis Mitte Dezember soll die Vollsperrung andauern. Foto: Maaz

Neukirchen/Holzheim. Zwischen den Haunetaler Ortsteilen Neukirchen und Holzheim schreiten die Arbeiten für die neue Haunebrücke voran. Der Brückenüberbau ist bereits eingehoben worden, jetzt wird die Betonplatte gegossen. Anschließend werden die Übergänge von der Brücke zur Fahrbahn geschaffen, bevor mit dem Streckenbau beziehungsweise den vorbereitenden Arbeiten dafür begonnen wird. Dies erklärte Cornelia Höhl, Sprecherin von Hessen Mobil.

Sperrung noch bis Dezember

Der Verkehr wird wegen der Vollsperrung voraussichtlich noch bis Mitte Dezember umgeleitet. Da die alte Haunebrücke aus dem Jahr 1957 erheblich beschädigt war, musste Ersatz für den Stahlbetonbau geschaffen werden.

Da sich eine Sanierung und Verstärkung aus wirtschaftlichen Gründen laut Hessen Mobil nicht gelohnt hätte, erfolgte der Neubau der Haunebrücke als Einfeldbrücke mit einer Spannweite von rund 32 Metern. Die Kosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro trägt das Land Hessen (die HZ berichtete).

Besorgt wegen möglicher Probleme mit dem neuen Bauwerk bei Hochwasser hatte sich kürzlich Katrin Reusch-Landsmann, Vorsitzende des Heimatvereins Rhina, gezeigt und ihre Bedenken in einem Leserbrief deutlich gemacht.

Cornelia Höhl von Hessen Mobil verweist auf die baulichen Gegebenheiten und erklärt, dass die Landesstraße zwischen Neukirchen und der Haunebrücke künftig auch bei einem hundertjährigen Hochwasser gefahrlos befahren werden könne. Die Haunebrücke sei nach hydraulischer Berechnung, die mit dem Regierungspräsidium Kassel als Fachbehörde abgestimmt wurde, so dimensioniert worden, dass durch das neue Brückenbauwerk die Abflusssituation nicht negativ beeinflusst werde. Für Reusch-Landsmann ist die Situation indes noch nicht geklärt. (nm)

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