Mit Boot und Nasch-Sträuchern

Außengelände der Kita nimmt Gestalt an 

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Testen schon mal das neues Außengelände der Haunecker Kita: (von links) Bürgermeister Harald Preßmann, Kita-Leiterin Anne Gilbert, Planerin Ute Trombach und Krippen-Leiterin Conny Arndt.

Hauneck. Bis sie endlich wieder draußen spielen und toben können, müssen sich die Kinder der Haunecker Tagesstätte „Villa Kunterbunt“ noch gedulden, aber schon jetzt ist das „Grundgerüst“ des neuen Außengeländes gut zu erkennen.

Ob Balancierparcours, Baumhaus oder Wasserspiel: Bei der Gestaltung der naturnahen Spielfläche ist laut Planerin Ute Trombach darauf geachtet worden, dass sich die neuen Geräte in die Landschaft samt Hügeln und Tälern einfügen beziehungsweise diese nachbilden. Die Spielgeräte sind aus unbehandeltem Robinienholz. „Das ist besonders hart und langlebig“, erklärt Trombach. „Also optimal für Spielplätze.“

Die Hölzer wurden direkt ins Erdreich eingearbeitet. Mit den Arbeiten für neue Außengelände auf rund 900 Quadratmetern Fläche war im November von der Garten- und Landschaftsbaufirma Hamel aus Wolfhagen begonnen worden. Dank der milden Witterung sei es zügig voran gegangen. Nun ruht die Baustelle, bevor es zum Beginn des neuen Jahres weitergeht. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Kinder im Frühjahr wieder draußen spielen können. Seit Herbst 2013, mit dem Beginn des Kita-Umbaus, war das zumindest auf dem eigenen Gelände nicht mehr möglich. „Das war schon eine harte Zeit“, so Kita-Leiterin Anne Gilbert. „Wir freuen uns nun sehr, das schöne neue Gelände bald nutzen zu können“, pflichtet ihr Krippen-Leiterin Conny Arndt bei.

Fast alles ist neu oder wird noch neu gemacht. Nur der Erdhügel samt Tunnel und die Vogelnestschaukel bleiben erhalten. Unter anderem muss das Gelände, das derzeit eher einem matschigen Acker gleicht, noch planiert und bepflanzt werden. Zwei Hochbeete sollen die Kinder zum Beispiel mit Petersilie, Radischen oder Minze bepflanzen können. „Da kann man dann auch mal riechen, zupfen und schmecken“, erläutert Gilbert. Auch an „Nasch-Sträuchern“ sollen sich die Jungen und Mädchen bedienen dürfen, die „Dschungelecke“ lädt zum Verstecken ein.

Ihren eigenen Bereich werden die unter Dreijährigen haben. Dieser wird etwa mit einer Babyschaukel, einem eigenen kleinen Balancierbereich, einem Kletterhügel und einer Hütte ausgestattet. Nicht fehlen darf außerdem eine hölzerne „Hoppetosse“ als Schiff Pippi Langstrumpfs samt deren Äffchen Herr Nilsson.

Insgesamt 60 000 Euro sind für das neue Außengelände eingeplant worden, und auch dank einiger Spenden hätten fast alle Wünsche erfüllt werden können, freut sich Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann.

Von Nadine Maaz

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