Gedenkstätte lockte im Vorjahr 110 000 Gäste an

Besucherrekord auf Point Alpha

Geisa/Rasdorf. So viele kamen noch nie: Rund 110 000 Menschen haben im vergangenen Jahr die Gedenkstätte Point Alpha zwischen Geisa und Rasdorf besichtigt. Das waren allein in der Dauerausstellung und im US-Camp (90 000 Besucher) etwa 13 000 Gäste mehr als im Vorjahr, schreibt die Point-Alpha-Stiftung in einer Pressemitteilung.

Weitere 20 000 Menschen besuchten die Großveranstaltungen rund um den ehemaligen Nato-Vorposten, wie die Verleihung des Point-Alpha-Preises und den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit. Mit 1600 Besuchergruppen verzeichnete die Stiftung auch bei der Anzahl der Führungen einen Rekordwert.

Der frühere Beobachtungsstützpunkt an der innerdeutschen Grenze ist seit 1996 Gedenkstätte. Seitdem haben nach Angaben der Stiftung rund 1,5 Millionen Menschen das Mahnmal besucht.

Um auch in diesem Jahr für Besucher attraktiv zu bleiben, eröffnet Point Alpha Ende Februar eine neue Dauerausstellung. Sie widmet sich dem sogenannten Grünen Band und zeigt die Entwicklung vom ehemaligen Todesstreifen zu einer Lebenslinie. (ses)

Mehr Infos im Internet: www.pointalpha.com

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