Richtfest am neuen Pfarrhaus in Unterhaun – Pendelei hat für Pfarrer Staus ein Ende

„Auf, dass es hält...“

Freuen sich, dass das neue Pfarrhaus für Pfarrer Andreas Staus Gestalt annimmt: Der Kirchenvorstand, Vertreter der Gemeinde Hauneck und die am Bau beteiligten Planer. Der Neubau steht in der Straße Wendebach neben dem alten Pfarrhaus. Foto: Maaz

Unterhaun. Nach langer Ungewissheit und Planungszeit steht es nun und „sieht ganz stattlich aus“, das neue Pfarrhaus der evangelischen Kirchengemeinde Unterhaun. Gestern Nachmittag fand im Schnee das Richtfest statt.

Pfarrer Andreas Staus, der das Haus nach langer Pendelei von Rohrbach nach Hauneck beziehen wird, konnte allerdings nicht dabei sein, er war krank. Seine Ehefrau Ute allerdings war gekommen, und erklärte freudestrahlend: „Wir freuen uns, bald Haunecker zu sein.“

Pfarrer Staus ist zwar schon seit 1. Mai 2011 in Unterhaun tätig, lebt aber derzeit noch an seiner alten Wirkungsstätte in Rohrbach, da das alte Unterhauner Pfarrhaus baufällig war (die HZ berichtete damals).

Mit dem Bau des neuen Hauses war vor gut einem Vierteljahr begonnen worden, im Sommer 2013 soll es bezugsfertig sein. Neben den Wohnräumen werden auch zwei Amtszimmer eingerichtet. Wenn es die Witterung zulässt, wird bis Ende dieses Jahres noch das Dach mit Ziegeln gedeckt. Danach werden die Fenster eingesetzt und der Innenausbau kann beginnen.

Das alte Pfarrhaus ist inzwischen verkauft und wird auch wieder bewohnt.

Neben den Mitgliedern des Kirchenvorstands waren zum feierlichen Richtfest unter anderem Bürgermeister Harald Preßmann und Pfarrer Holger Grewe, als Kollege der Johanneskirche Bad Hersfeld, gekommen. Grewe hatte ein Buch als Geschenk dabei und sagte: „Ich hoffe, es kommen nun ruhigere Zeiten auf Sie zu.“

Den Richtspruch übernahm in Vertretung des verhinderten Zimmermanns Architekt Jürgen Krieg vom Architekturbüro Krieg und Warth, Eichenzell. Neben Glück und Segen für das neue Haus wünschte er „dass es hält, in Gottes Macht“.

Das nächste Projekt steht auch schon an: Der seit längerem geplante Anbau am Jugendraum neben der Kirche.

Von Nadine Maaz

Kommentare