Das Haunecker Logistikunternehmen 24plus weiht neue Staplerflotte ein

Arbeiten mit Sitzheizung bei 24plus

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Führen die neuen Stapler vor: (von links) Steffen Renner (Geschäftsführer 24plus), Sven Lindig (Geschäftsführer Lindig Fördertechnik) und Peter Baumann (Geschäftsführer 24plus).

Hauneck. Alle drei Jahre tauscht das Logistikunternehmen 24plus seine Staplerflotte in seinem zentralen Verteilungsplatz in Hauneck durch neue Modelle aus. Seit Kurzem sind 16 Geräte des Herstellers Linde im Einsatz, die die gebrauchten Stapler der Marke Still ersetzten.

Warum werden die Stapler so oft ausgetauscht? 

Die Stapler werden vom ersten Tag an stark beansprucht. Zudem ist Peter Baumann, Geschäftsführer von 24plus, immer auf der Suche nach Verbesserungen: „Wir wollen immer das Neueste haben.“ Dabei müssten die Geräte aber vor allem zuverlässig sein.

Welche technische Besonderheiten haben die neuen Stapler? 

Ein wichtige Neuerung ist der „Linde Blue Spot“, der die Arbeit sicherer macht. Hierbei handelt es sich um ein blaues Licht, das beim Rückwärtsfahren auf den Boden geworfen wird. Auch wenn jemand bei der Arbeit den Kopf gesenkt hält, kann er so sehen, ob ein Fahrzeug auf ihn zufährt und ist rechtzeitig gewarnt.

Eine weitere technische Verbesserung ist laut Baumann die Batterieleistung: „Die energiesparenden Akkus waren bei der Wahl der Models ein entscheidender Faktor“.

Welche Leistung haben die Stapler? 

Die 15 Geräte vom Typ E16L haben eine Tragkraft von 1,6 Tonnen. Zudem ist noch ein Stapler vom Typ E20LI im Einsatz, der zwei Tonnen tragen kann.

Welche Verbesserungen haben die Stapler im Gegensatz zu der alten Flotte? 

Durch eine Sitzheizung arbeiten die Staplerfahrer bequemer: „Unsere Mitarbeiter tragen in der kalten Jahreszeit zwar Winterkleidung, aber sie sollen sich hier wohlfühlen“, erzählt Peter Baumann. Im Sommer hingegen sorge ein Textilbezug für ein angenehmes Klima.

Welche Erfahrungen haben die Fahrer mit ihren neuen Arbeitsgeräten gemacht? 

„Ich bin mit dem Stapler sehr zufrieden. Vor allem wendet er besser“, erzählt Fahrer Fadiz Dalipi. Mit den Batterien seien viele Stunden Arbeit möglich.

Auch sein Kollege Uwe Harth sieht einige Vorteile: „Die neuen Stapler sind schneller als die alten. Aber das Beste ist, dass ich durch die neuen und besseren Sitze keine Rückenschmerzen mehr habe.“

Wer kann solch einen Stapler fahren? 

„Nicht jeder ist für den Beruf des Staplerfahrers geeignet“, sagt Peter Baumann. Natürlich müsse man ein gutes Auge für die Ware haben.

„Auf der fachlichen Ebene sind ein Staplerschein und die Gefahrengutschulung zur Unfallvermeidung notwendig“, erklärt Baumann. Zusätzlich werden die Staplerfahrer regelmäßig geschult.

Von Melinda Birmes

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