Feierstunde in der Remise mit vielen Gästen

Wasserburgruine ist fertig restauriert

Historischer Stempel: Die Federzeichnung von Wilhelm Dilich aus dem Jahre 1605 zeigt die 1762 zerstörte Friedewalder Burg als Komplettbauwerk mit Umgebung. Hartmut Müller hatte während seines Vortrags Person und Wirken des Geografen sowie Festungsbaumeisters ausführlich erklärt. Foto: nh

Friedewald. Die sich über mehrere Jahre hinziehende Restaurierung an der Wasserburgruine in Friedewald wurden nun am Samstag offiziell mit einer Feierstunde in der Remise abgeschlossen.

Dazu hatte Bernd Deiseroth vom Vorstand des örtlichen Heimatvereins unter anderem auch auch Thomas Frodl eingeladen, der als Projektleiter der zuständigen Landesbehörde die Reparaturarbeiten in einem Überblick erklärte.

Einblicke in die Geschichte des Bauwerks gewährte unterdessen ein ausführlicher Vortag von Hartmut Müller aus Kassel. Dabei bezog er sich hauptsächlich auf die Person des Geografen und Festungsbaumeisters Wilhelm Dilich (1571 bis 1650).

Dieser Dilich nämlich hatte in Diensten des damaligen hessischen Landgrafen neben Detailzeichnungen im Jahre 1605 auch eine Federzeichnung der Burg Friedewald mit Umgebung angefertigt „und so dem Dorf einen historischen Stempel aufgedrückt“, wie Müller zum Abschluss seiner geschichtlichen Betrachtung sagte. (ha)

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