Polizei nahm Zweiräder zwischen Friedewald und Hönebach unter die Lupe

Motorradkontrolle an der A4: Jeder Sechste mit Mangel

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Nicht nur Zweiradfahrer, auch Autofahrer, die zu schnell unterwegs waren, hielten die Polizisten an.

Friedewald. Die Sicherheit von Motorrädern und deren Fahrern stand am Samstag im Mittelpunkt einer Kontrolle der osthessischen Polizei unter der Federführung der Direktion für Verkehrssicherheit und Sonderdienste (DVS). Auf dem Parkplatz „Nadelöhr“ an der A 4 zwischen Friedewald und Hönebach in Fahrtrichtung Erfurt nahmen die Kontrolleure dabei aber nicht nur Zweiräder unter die Lupe.

Beamte sowie Wachpolizisten verschiedener Di enststellen des Polizeipräsidiums Osthessen kontrollierten von 12 bis 17 Uhr Motorräder, aber auch Pkw und deren hauptsächlich männlichen Fahrer. Dabei beanstandenden die insgesamt zwölf Spezialisten für Verkehrsüberwachung überwiegend die Auspuffanlagen und die Bereifung der Kräder sowie Geschwindigkeitsverstöße.

„Wir haben diesmal ungewöhnlich viele Mängel an sicherheitsrelevanten Teilen der Motorräder festgestellt“, bilanzierte der Leiter der Kontrollstelle, Polizeioberrat Herbert Bensing, der zugleich auch Chef der DVS ist. „Zwei Motorräder waren mit Auspuffanlagen unterwegs, die nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen oder so umgebaut waren, dass ihre Betriebserlaubnis erloschen ist. Bei einem Motorrad hatte der Vorderreifen nicht mehr genügend Profiltiefe.“ Alle drei mussten ihre Mängel an Ort und Stelle, oder in umliegenden Werkstätten beheben, bevor wir ihnen die Weiterfahrt gestatten konnte, heißt es.

Polizei kontrollierte Motorrad- und Autofahrer an der A4

Die Sicherheit von Motorrädern und deren Fahrern stand im Mittelpunkt einer großen Kontrolle der osthessischen Polizei unter der Federführung der Direktion für Verkehrssicherheit und Sonderdienste (DVS). Auf dem Parkplatz „Nadelöhr“ an der A 4 zwischen Friedewald und Hönebach in Fahrtrichtung Erfurt nahmen die Kontrolleure dabei aber nicht nur mangelhafte Zweiräder unter die Lupe.

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Auch Geschwindigkeitsverstöße ahndeten die Einsatzkräfte an der Kontrollstelle. So war ein Autofahrer aus Mainz in seinem BMW mit 161 anstelle der erlaubten 100 km/h unterwegs. Er muss jetzt mit einem Bußgeld von über 400 Euro, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot rechnen. Etwas glimpflicher kam der Fahrer eines Motorrades der gleichen Marke davon. Er fuhr bei erlaubten 100 mit 144 km/h und muss dafür ein Bußgeld von 160 Euro bezahlen. Auch ihn erwarten Punkte in Flensburg und ein Fahrverbot.

Insgesamt kontrollierten die Polizisten am Samstagnachmittag rund 60 Motorräder und einige Pkw. Bei jedem sechsten stellten sie mehr oder minder gravierende technische Mängel fest. Unterstützung erhielt die osthessische Polizei von Präventionsständen des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), dem Kirchheimer Verein „Waldhessen Trophy“ sowie Beamten der osthessischen polizeilichen Verkehrsprävention. Ihnen allen sei es gelungen, abseits von Buß- und Verwarngeldern bei den Bikern ein Bewusstsein für Sicherheit auf zwei Rädern zu wecken und damit hoffentlich für eine unfallfreie Fahrt zu sorgen. (red/nm)

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