Gemeinde Friedewald verzeichnet große Nachfrage für Neubaugebiet Sonnenweg

Baugebiet mit Blick zum Dreienberg: Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes eröffneten Vertreter der beteiligten Gremien, Organisationen und Firmen das Neubaugebiet Sonnenweg in Friedewald am Dienstag offiziell. Die ersten Häuser werden dort bereits gebaut. Foto: Eisenberg

Friedewald. Mit einer Feier wurde das Neubaugebiet „Sonnenweg“ in Friedewald am Dienstag zwar offiziell freigegeben, tatsächlich sind dort aber längst die ersten Mauern in den Himmel gewachsen.

Elf der insgesamt 22 Bauplätze seien verkauft, ein weiterer bereits reserviert, berichtete Bürgermeister Dirk Noll während der Feier, zu der neben Vertretern der beteiligten Gremien, Institutionen und Firmen auch die Bauherren eingeladen waren. In seiner Ansprache erinnerte der Rathauschef an Anfangsschwierigkeiten bei der Ausweisung sowie bei der Bauleitplanung.

Voll erschlossen

Dann aber sei es zügig vorangegangen. Nach der Ausschreibung im Sommer folgte im Oktober vergangenen Jahres der erste Spatenstich. Sechs Bauplätze waren zu diesem Zeitpunkt schon veräußert. Die Baufirma Lohfink aus Eiterfeld hat die Infrastruktur mit Wasser- und Abwasserleitung, Fahrbahn und Gehwegen komplett ausgebaut. Das habe sich als richtiger Weg erwiesen, betonte der Rathauschef. So könnten die Bauplätze komplett erschlossen zum Gesamtpreis von 53 Euro pro Quadratmeter angeboten werden.

Mit dem Ausbau der Straße seien die Wege in Richtung von Schule, Kindergarten, Sportgelände und Festhalle kürzer geworden, freute sich der Bürgermeister. Die Erschließung des Geländes, dessen Eigentümer die Hessische Landgesellschaft als Treuhänderin der Gemeinde ist, hat insgesamt rund 645 000 Euro gekostet – rund 37 000 Euro weniger, als ursprünglich kalkuliert. Unter anderem hat die Gemeinde auf eine ursprünglich angedachte Verbindungstreppe verzichtet.

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