Viele Rohrbrüche – Eiterfelder Gemeindevertreter beschließen Arbeiten

Neue Wasserleitung in Leibolz muss sein

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Eiterfeld. Neben der Anhebung der Gebühren für das Trinkwasser (wir berichteten), befassten sich die Eiterfelder Gemeindevertreter mit weiteren Themen.

Neu auf die Tagesordnung der Sitzung aufgenommen wurde die Erneuerung der Trinkwasserwasserleitung in Leibolz. Dort saniert derzeit Hessen-Mobil die schadhafte Decke der Ortsdurchfahrt; im Zuge dessen können parallel auch die Arbeiten an der Leitung angegangen werden. In den vergangenen Jahren habe es in dem Bereich elf Rohrbrüche gegeben, berichtete Bürgermeister Hermann-Josef Scheich (parteiunabhängig). Die alte 125er-Druckleitung sei einer hohen Belastung ausgesetzt. Die Erneuerung sei daher vernünftig. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt. Noch in diesem Jahr wird die Leitung gleichzeitig mit dem Ausbau der Straße von Leibolz nach Großentaft von der Mittelstraße bis Wallweg erneuert. 2017 folgt das Stück bis zum Einmündungsbereich der Karl-Ebner-Straße. Die Kosten für die Gemeinde betragen für den ersten Abschnitt 61 000 Euro, für den zweiten 114 000 Euro.

Thema war auch der neue Konzessionsvertrag für das Gasverteilungsnetz in der Gemeinde. Dieser wird erneut mit dem Kasseler Gasnetzbetreiber EnergieNetz Mitte (ENM) für eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen. Zwar hatte nach der Ausschreibung noch ein Angebot eines anderen Unternehmens vorgelegen, doch der Netzbetrieb von ENM ist nach Meinung der Gemeindevertreter „effizienter und verbraucherfreundlicher“.

Die Mandatsträger genehmigten außerdem Haushaltsüberschreitungen: Dazu gehört unter anderem ein gestiegener Materialaufwand in Höhe von rund 8000 Euro für Instandsetzungsarbeiten am Sportlerheim in Leimbach sowie um 4700 Euro höhere Kosten für Anschaffungen in der Kita Panama in Arzell.

Daneben beschlossen die Eiterfelder, ein Grundstück mit einer Fläche von 1200 Quadratmetern zu einem Kaufpreis von 2 Euro pro Quadratmeter zu erwerben. Sollte allerdings die Fläche als Baugebiet ausgewiesen werden, muss die Marktgemeinde weitere 10 Euro pro Quadratmeter an den Verkäufer zahlen. (sam)

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