Gemeindevertretung fasste Grundsatzbeschluss zur energetischen Sanierung

Bürgerhaus Breitenbach wird erneuert

Breitenbach/H. Das Bürgerhaus in Breitenbach am Herzberg ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Mit HIlfe des Geldes aus dem Bundesdarlehen „Kommunales Investitionsprogramm“ soll es nun erneuert und vor allem energetisch saniert werden. Diesen Grundsatzbeschluss fasste jetzt das Gemeindeparlament.

Obwohl sich beide Fraktionen in der Sache, dass das Bürgerhaus dringend saniert werden muss, grundsätzlich einig sind, gab es dennoch Irritationen um einen Änderungsantrag des Bürgerforums Herzberg (BFH).

Kosten gedeckelt

Demnach wurde beschlossen, das Bürgerhaus vorrangig energetisch zu sanieren und umzubauen. Der Gemeindevorstand soll hierfür den Umfang der nötigen Arbeiten und die Kosten ermitteln. Diese Kosten sollen auf die Höhe der KIP-Gelder (155 900 Euro) gedeckelt werden. Einer Erhöhung der Bausumme muss das Parlament im Vorfeld zustimmen. Für diesen Antrag des Bürgerforums stimmte nur die eigene Fraktion, die SPD votierte dagegen. Karlheinz Reuber kritisierte, dass der Antrag so kurzfristig und nicht in schriftlicher Form vorgelegt wurde, nachdem man sich im Haupt- und Finanzausschuss bereits auf den ursprünglichen Text geeinigt hatte.

Und Uwe Schaake monierte die Reduzierung der Planung auf die energetische Sanierung. „Wir sollten erst einmal eine Gesamtplanung machen und dann entscheiden, was wir wollen“, meinte er.

Dass das im Prinzip mit ihrem Änderungsantrag gemeint sei, betonten Arne Vetter und Jürgen Eidt vom Bürgerforum, konnten damit die SPD jedoch nicht umstimmen.

Von Christine Zacharias

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