Breitenbach am Herzberg wehrt sich gegen Umzingelung durch Windräder

Anhand dieser von Christine Liebich erstellten Standortkarte erläuterte Bürgermeister Volker Jaritz, wie Breitenbach vom Osten bis in den Norden um 270 Grad von Windkraftanlagen umzingelt wird und ruft zum Widerstand auf. Foto: Löwenberger

Breitenbach/H. „Die drei Windenergieanlagen (WEA) auf dem Frohnkreuzkopf und die drei WEA auf der Gibgeskuppe werden nach dem jetzigen Stand der Anträge so genehmigt.“ Das teilte das Regierungspräsidium in Kassel den Vertretern der Gemeinde Breitenbach am Herzberg bei einem Gespräch in Kassel mit.

Die Gemeinde hat hier erneut ihre Bedenken gegen die Umzingelung mit WEA von 270 Grad durch den Bau von drei Windrädern im Bereich des Frohnkreuzkopf (am Rimberg), durch drei weitere Anlagen auf der Gibgeskuppe sowie die vier geplanten Rotoren im Bereich von Grebenau, die an den Windpark Schlitz-Berngerode anschließen, vorgetragen.

„Diese zusätzlichen Windenergieanlagen stellen zu den bereits vorhandenen Anlagen auf Schlitzer Seite und im Bereich von Hof Huhnstadt eine unzumutbare Belastung für die Breitenbacher Bevölkerung dar“, heißt es seitens der Kommune.

Der Gemeindevorstand und Bürgermeister Volker Jaritz rufen daher die Breitenbacher auf, ihre Einwände schriftlich beim PR Kassel einzureichen. Das muss spätestens bis zum 2. August erfolgt sein. „Das ist die letzte Gelegenheit, Einwände gegen die Errichtung der drei WEA auf der Gibgeskuppe vorzubringen“, erklärt Jaritz.

Die Offenlegung für die vier Grebenauer WEA endet am 29. Juli. Hier sind Einwände innerhalb der folgenden 14 Tage beim RP Gießen einzureichen.

Sollten Bürger Fragen zu den offen gelegten Planungsunterlagen und den einzelnen naturschutzrechtlichen Gutachten haben, so können diese sich an die Gemeinde und auch an die Gemeindevertreter Arne Vetter und Christine Liebich wenden. (lö)

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