Man kann zwischen Bodendecker-, Kletter- sowie Strauch- und Hochstammrosen wählen. Letztere begeistern durch eine ungeheure Blütenfülle. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie weit verzweigt sind, da sich die Krone – anders als die Blütenmenge – nur noch wenig verändert. Beet- und Strauchrosen entwickeln sich im Vergleich zu ihren rankenden Artgenossen nur langsam.
Erst im zweiten oder dritten Jahr zeigen sie erstmals ihre ganze Pracht. Um in der Zwischenzeit dennoch ein Blütenmeer bestaunen zu können, pflanzt man Pflanzen mit ähnlichfarbenen Blüten in ihre unmittelbare Nachbarschaft oder ergänzt den Beetschmuck mit Gartenaccessoires. Da Rosen tief wurzeln, müssen die Pflanzen in einem hohen Topf in den Handel kommen. Hat der Topf sich bereits ausgebeult, verbringt die Rose schon zu lange Zeit im Container und hat ihre Wurzeln am Rand entlang entwickelt. Nur wer ein Herz für vernachlässigte Pflanzen hat, sollte solche Exemplare noch erstehen.
Nach der Blüte sollte man den verwelkten Pflanzenteil entfernen. Je länger sie an der Rose bleiben, umso mehr verzögern sie den Neuaustrieb und damit eine zweite Blüte. Sinnvoll ist das Ausknipsen welker Blüten auch, um die Kraft zehrende Bildung von Hagebutten zu unterbinden.














