Nur wer es erfuhr und sich eine CD beschaffen konnte,brauchte zu Hause schon viele Stunden zur Durchsicht und zum Verständnis. Es wäre angebracht gewesen durch eine Bürgerversammlung mit den Planern und nicht an der Bevölkerung vorbei und nur die Planung den Gemeinde-Beschlußorganen mit nur wenigen Zuhörern näher zu bringen.
Diese große Autobahn-Umbaumaßnahme hat vermutlich Bestand für die nächste 50 Jahre und mehr. Ebenso in Verzug ist die Öffenlichkeitsbeteiligung der für Kirchheim zutreffende "Lärmaktionsplan Hessen-Teilplan Fernstraßen" mit mehr als 6Millionen Fahrzeuge pro Jahr (Kirchheim durchfahren bis 50 Mio Fahrzeuge).Dazu ist die 1.Stufe Öffentlichkeitsbeteiligung bereits in 2008 abgelaufen und die 2.Stufe läuft am 30.Juli 2012 ab(zuständig der RP-Kassel in Absprache mit der Gemeinde)
Ohne Geschwindigkeitsreduzierung mit Radar-Überwachung auf 60 kmh wird die nur 100 m lange künftige vierspurige Einfädelungsstrecke der A4 / A7 ansonsten zu einem schweren Unfallschwerpunkt,auch für uns Anlieger.
Unverständlich in der Gemeindevertretersitzung war mir,daß die umfangreichen Ausgleichs-und Kompensations-Maßnahmen zum Schutze der Natur(1,19 Mio Euro) durch Beschluß der Mehrheitsfraktion ins Geistal (zur Renaturierung des Flußlaufes Geis über 3 Orte lang)abgetreten wurde.Über das ganze Aulatal mit seinen Nebentälern hätte bestimmt Bedarf bestanden. Ich hoffe es wird im Rathaus verstanden,daß künftig die Bürgerbeteiligung doch etwas ernster genommen wird.
Helmut Kimpel
Kirchheim













