Akupunktur, Osteopathie und Kinesiotaping lindern Schmerzen und verbessern die Beweglichkeit

Alternative Methoden bei Knieproblemen

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Schmerzt jede Bewegung? Knirscht es bei jedem Schritt? Fällt jede Beugung und Streckung schwer? Wer eine der Fragen mit „Ja“ beantwortet, sollte etwas für das Kniegelenk tun.

Wenn das Knie schmerzt: Alternative Heilmethoden wie die Osteopathie lindern die Beschwerden.

© Fischer

Wenn das Knie schmerzt: Alternative Heilmethoden lindern die Beschwerden.

„Mit zunehmendem Alter, in Folge von Bewegungsmangel oder aber auch nach Sportverletzungen, büßt der Organismus die Fähigkeit ein, ausreichend Gelenknährstoffe in Eigenregie herzustellen“, erläutert Mischa Seifert von REHAmed Bad Wilhelmshöhe in Kassel. Die Dämpfung durch den Knorpel nimmt ab, die Gelenksschmiere vermindert sich und entzündliche Prozesse entstehen im Kniegelenk.

Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren

Und genau dort setzen spezielle alternative Behandlungsmethoden an. „Es geht darum, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und Spitzenbelastungen, die durch Fehlhaltungen oder Schonhaltungen entstehen, zu korrigieren“, so der Heilpraktiker, Osteopath und Physiotherapeut. Dabei kommen alternative Methoden wie Akupunktur, Kinesiologisches Taping, Blutegeltherapie und Osteopathie zum Einsatz.

Mithilfe der Akupunktur wird die Lebensenergie – chinesisch das Chi – wieder zum Fließen gebracht. „Krankheiten, die durch eine Stauung des Chi entstehen, können mittels Akupunktur erfolgreich aufgelöst werden“, erklärt Karl Seifert, Spezialist für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bei REHAmed.

Durch Akupunktur Funktion des Kniegelenks verbessern

Einer Studie der Berliner Charité zufolge kann Akupunktur sogar arthrosebedingte Knieschmerzen lindern. „Durch Akupunktur nehmen nicht nur die Schmerzen ab, sondern auch die Kniegelenksfunktion verbessert sich bei vielen Patienten“, ergänzt Karl Seifert.

Kinesiologisches Taping ist eine neue Methode, die sich positiv auf den Körper und auch auf die Gelenke auswirken kann. „Wer kennt sie nicht, die bunten Pflaster an unseren Topathleten“, erläutert Sascha Seifert, Kinesiotape-Instructor bei REHAmed und fährt fort: „Ziel des Einsatzes von Kinesiotape ist es, Bewegungen zu unterstützen, um dadurch Bewegungsabläufe und körperliche Leistungen zu verbessern, sowie körpereigene Heilungsmechanismen bei Verletzungen zu optimieren.“ Dies wird durch ein speziell entwickeltes Material, das K-Activ Tape, erreicht, das der Haut nachempfunden ist.

Knieschmerzen und Bewegungseinschränkungen bei Meniskusschäden, Seitenband- und Kreuzbandverletzungen können durch eine Verbesserung der Mikrozirkulation, eine Druckentlastung der Rezeptoren, eine Schmerzdämpfung, eine Korrektur von Gewebestrukturen und eine Verbesserung der Muskelfunktionen gelindert werden.

Menschen als funktionelle Einheit betrachten

Eine weitere alternative Heilmethode, die den Schmerz bekämpfen und die Beweglichkeit des Kniegelenks verbessern kann, ist die Osteopathie. „In der Osteopathie betrachtet man den Menschen als eine untrennbare funktionelle Einheit“, erklärt Mischa Seifert. Sinn und Zweck der osteopathischen Behandlungen ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren. Bei Knieproblemen ist es das Ziel, die optimale Belastungsfläche des Kniegelenkes wiederherzustellen, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. (nh)

Weitere Informationen: www.rehamed.com

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